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19. April 2008

Nina Blazon Interview

Category: Interviews – Darkstar – 13:53

Blazon FluchträgerDie deutsche Fantasy tut sich ja mitunter recht schwer. Vor allem im Jugendbuchbereich ist sie zwar stark und in den letzten Jahren ist auch ein Anstieg an neuen Autoren zu verzeichnen, doch – um es vorsichtig zu sagen – nicht immer ist alles Gold was glänzt. Nina Blazon jedoch hat mich sozusagen im Sturm erobert, als ich ihren Roman “Die Sturmrufer” eher aus Zufall entdeckt und verschlungen habe. (Eine Rezension findet ihr auf dieser Seite übrigens ebenfalls).

Nina war so freundlich und hat einem Interview zugestimmt, obwohl ich zu diesem Zeitpunkt erst schändlich wenig Romane von ihr gelesen hatte. Ihr Debüt als Fantasy-Autorin feierte sie mit dem ersten Teil ihrer Woran-Saga: “Im Bann des Fluchträgers“, für den sie den “Wolfgang Hohlbein Preis 2003″ einheimsen konnte.

Jetzt aber genug der Erklärungen, unter “weiterlesen” findet ihr das ausführliche Interview mit einer extrem sympathischen deutschen Autorin, die nicht ausschließlich, aber unter anderem Fantasy schreibt :-) Viel Spaß!

Kannst du uns erzählen, wie du zum Schreiben gekommen bist? Wann hast du bemerkt, Talent dafür zu haben? Und weißt du noch, worum es in deiner ersten Geschichte ging?
Blazon 1 Den Anstoß dazu gab der Fantasy-Puppenfilm „Der dunkle Kristall“. Nach dem Kinobesuch lag ich eine Woche sozusagen im Koma, so erschlagen war ich von dieser fremden, neuen Welt. Dann machte es „klick“ und ich fing an, Fantasy- und Science-Fiction-Bücher zu verschlingen und mir selbst Geschichten auszudenken. Über Talent habe ich damals noch gar nicht nachgedacht, es machte einfach Spaß zu schreiben und die Übung kam dann mit den Jahren. Der erste Versuch nannte sich „Die Glasburg“ und war eine grottenschlechte Kopie von Michel Grimauds „Die Stadt der verlorenen Träume“.

Wie lange hast du gebraucht, um deinen Debütroman zu schreiben?

Etwa eineinhalb Jahre. Damals war ich noch in einer Werbeagentur angestellt, deshalb beschränkten sich die privaten Schreibzeiten auf die Wochenenden, auf Urlaubstage und die eine oder andere Nachtschicht.

Hat dein Verleger jemals von dir verlangt, drastische Änderungen in einem Roman vorzunehmen?

Das war bisher zum Glück nicht nötig, was nicht zuletzt an der genauen Absprache mit dem Verlag vor Schreibbeginn liegt. Bei meinem Debütroman „Im Bann des Fluchträgers“ musste ich allerdings fast hundert Seiten kürzen, das hat schon ein paar schlaflose Nächte gekostet.

Lebst du inzwischen vom Schreiben oder gehst du noch einem anderen Broterwerb nach?

Kommt darauf an, wie man „Schreiben“ definiert. Das war ja schon vor der ersten Buchveröffentlichung mein Beruf, so gesehen sind die Grenzen fließend und ich kann sagen: Ja, ich lebe davon, wenn auch immer wieder mit wechselnder Gewichtung, was die Textsorten (Artikel, Broschüren, Konzeptionen, Bücherschreiben) betrifft.

Blazon Woran IErzählst du uns ein bisschen darüber, wie einer deiner Romane entsteht? Wie sieht ein gewöhnlicher Arbeitstag für dich aus? Hast du irgendwelche seltsamen Angewohnheiten?

Sehr unspektakuläre Geschichte. Ich gehe wie ein richtiger Bürokrat zu Werke, komme morgens ins Büro, mache mir einen Kaffee und fange an zu tippen. Dann Mittagspause. Dann Tippen bis abends, heimfahren, Feierabend. Vielleicht ist dieses trockene, unromantische Vorgehen schon die seltsame Angewohnheit?

Was macht dir am meisten Spaß, wenn du an einem neuen Roman arbeitest – und was kannst du nicht ausstehen?

Am meisten Spaß machen der Anfang und das Ende – aber den Mittelteil kann ich nicht leiden. Ehrlich, da würde ich das Ding am liebsten in die Schublade stopfen, den Schlüssel wegwerfen und ins Kino gehen. Ich fühle mich dann wie ein Pilot, der genau die Hälfte des Atlantikflugs hinter sich hat und nicht weiß, ob der Treibstoff noch reicht. Zurück kann er nicht mehr – aber ob er es heil bis ans Ziel schafft, steht ebenfalls in den Sternen.

Woran erkennst du, dass sich eine Idee dazu eignet, zu einem Romanplot ausgearbeitet zu werden?

Meistens gehe ich nicht von einer Idee, sondern nur von einer Figur aus – ich weiß ganz sicher, dass ich über sie schreiben will, wenn ich ständig an sie denken muss, sie so präsent ist, dass sie mich beinahe schon nervt. Ich weiß dann schon, welche Entwicklung sie durchmachen soll, was das Schlimmste ist, was ihr zustoßen könnte, wen sie mag und wen nicht – und erst daraus ergibt sich die Aufgabe und aus der Aufgabe schließlich der Plot. Kurz: Ist die Figur es wert, ist der Plot auch ok.

Hast du einen Lieblingsprotagonisten aus all deinen Büchern? Für welche Figur fiel dir das Schreiben am leichtesten – und mit welcher hattest du die größten Probleme?

Ich mag die spröden Charaktere. Am leichtesten fiel mir Julin aus „Im Labyrinth der alten Könige“ – er ist eine Spielernatur, und sein ständiger (und manchmal halsbrecherischer) Balanceakt zwischen himmelhoher Blazon 5Selbstüberschätzung und tränentaltiefem Minderwertigkeitskomplex hat mir einfach Spaß gemacht. Andere Figuren treiben mich regelrecht zum Wahnsinn – mein aktueller Protagonist, Krystian aus „Das Amulett des Dschingis Khan“, war mein bisher härtester Fall: Mit seinem Jähzorn, seinem Stolz und seinem Dickkopf ging er mir ziemlich auf den Zeiger. Ich wusste, er ist aus gutem Grund krankhaft misstrauisch, er kann nicht anders reagieren und er wird nicht durch ein einziges gutes Erlebnis sofort zum vertrauensvollen Menschen, aber trotzdem rollte ich nach manchen Szenen mit den Augen und dachte: „Mann, Junge, du machst es dir aber schon schwer!“

Gibt es eine Stelle in einem deiner Romane, auf die du besonders stolz bist?

Auf einen lakonischen Spruch in „Das Amulett des Dschingis Khan“. Krystian (ja, die oben genannte Hauptfigur) hat sich gerade mitten in der Mongolei mit dem arabischen Dolmetscher angelegt. Zu seiner Verblüffung reicht Abdallah ihm trotz ihrer Auseinandersetzung die Hand, um ihm aufs Pferd zu helfen, und blafft ihn an: “Was ist jetzt? Mutig genug, mir mit der Faust zu drohen, aber zu feige, meine Hand zu nehmen?”

Was ist für dich persönlich wichtiger: Worldbuilding oder Charakter-Entwicklung?

Charakter-Entwicklung! Die Welt ist Beiwerk und dient eigentlich nur dazu, den Figuren eine passende Basis zu geben, ein Weltbild und einen Erfahrungshintergrund, der ihr Handeln logisch macht. Das eigentlich Spannende und Überraschende spielt sich für mich aber stets in und zwischen den Figuren ab.

Deutsche Fantasy ist vor allem im Bereich der Jugendliteratur erfolgreich. Woran, glaubst du, könnte das liegen?

Blazon 4Schwierige Frage. Ich kann nur raten – vielleicht liegt es zum Teil daran, dass phantastische Literatur in anderen Ländern (England, USA, Frankreich) eine ganz andere Tradition hat und dort als Erwachsenenliteratur geschrieben und wahrgenommen wurde. In Deutschland hatte Phantastik und Fantasy erst in den 80ern seinen ersten richtigen Boom – und wurde oft genug in die Esoterik- und Groschenheft-Ecke geschoben. Möglicherweise steckt sie deshalb als ernst zu nehmende Literaturgattung hierzulande buchstäblich noch in den Kinderschuhen? Andererseits wird gerade Fantasy hierzulande ja sehr stark über die All-age-Schiene vermarktet …

Glaubst du, dass ein Autor Verantwortung trägt für seine Werke? Und kann ein Buch einen Menschen verändern?

Verantwortung: ja! Ich muss mir als Autor jederzeit darüber klar sein, welche Aussage mein Buch hat, welche Wertungen und Werte es vermittelt.
Aber ich glaube nicht, dass ein Buch einen Menschen komplett verändern kann – es kann jedoch sehr wohl so etwas wie das Licht am Ende des Tunnels sein, Hoffnung vermitteln, Ansporn zu einer Veränderung sein, einen Prozess in Gang setzen. Im besten Fall ist es ein Begleiter beim ersten Schritt auf einem neuen Weg. Damit man sich nicht ganz allein pfeifend ins Dunkel trauen muss. ;-)

Auch wenn du nicht ausschließlich Fantasy schreibst: Was macht deiner Meinung nach dieses Genre so attraktiv?

Die Welten, die Magie! Die vielen Lesarten: von reiner Unterhaltung bis hin zum symbolisch verfremdeten Spiegelbild des eigenen Lebens. Die Möglichkeit, hinter der bunten Maske Lösungsmodelle für den eigenen Alltag zu entdecken. Denn im Grunde geht es ja gerade in der Fantasy um eine sehr deutliche und beinahe modellhaft scharfe Zeichnung der klassischen Fragen: Dunkel und Hell, Liebe und Hass, Verlust, Herausforderung, Freundschaft und Feindschaft.

Hand auf’s Herz: Hast du jemals Fanfiction geschrieben?

Nur einen müden, gaaaanz schlechten Kurzfassung-Abklatsch meines damaligen Lieblingsbuchs (das Buch zum Film „Der dunkle Kristall“). Das hatte viel mit Fan, wenig mit Fiction zu tun. Gut, ich habe die Namen geändert, einige Dialoge verlängert und mit triefendem Schmacht und Pathos getränkt, das war’s aber auch schon mit der Eigenleistung.

Was hat dich dazu inspiriert, “Die Sturmrufer” zu schreiben?

Die SturmruferDas Theaterstück „Geschlossene Gesellschaft“ von Jean-Paul Sartre. Hier landen drei Leute nach ihrem Tod in einer Art Wartezimmer. Am Anfang spielen sie brav ihre gesellschaftlichen Rollen weiter, doch nach einer Weile fallen die Masken. Der Ton wird schärfer, die Machtverhältnisse verschieben sich, Geheimnisse kommen ans Licht – und schließlich begreifen die drei, dass es kein göttliches Gericht geben wird, das über ihr Leben urteilt. Denn die Hölle – die machen sie sich in diesem Zimmer gegenseitig heiß. Interessante Konstellation. Und so kam ich zu der Frage: Was passiert, wenn vier Leute mit Geheimnissen auf einer Insel stranden? Werden sie sich das Leben ebenfalls zur Hölle machen? Wie lange braucht es, bis die Fassade bröckelt und die Geheimnisse ans Licht kommen?

Was ist marketingtechnisch deiner Meinung nach wichtiger bei einem Roman: Ein tolles Cover oder ein genialer Titel?

Ein tolles Cover!

Derzeit arbeitest du an einem historischen Roman über die allererste Berufsmalerin in der Renaissance. In welchem Zeitfenster musst du die Recherchearbeiten hierfür erledigen?

In diesem Fall habe ich das Thema schon einige Jahre mit mir herumgetragen und immer wieder mal über die Malerin gelesen. Ein gutes halbes Jahr Vorbereitung muss ich allerdings für jeden historischen Roman einplanen. Am besten ist es, auch eine Recherche direkt vor Ort zu machen, alte Stadtpläne einzusehen, Museen zu besuchen und durch die Altstadt zu gehen, um die Atmosphäre und das Lebensumfeld der Person kennenzulernen.

Blazon 2Hast du darüber hinaus bereits Pläne, woran du schreiben möchtest? Arbeitest du an weiteren Kurzgeschichten?

Kurzgeschichten sind gerade nicht in Planung, dafür aber ein neuer Roman aus der Phantastik-Ecke. Was ganz anderes als bisher …

Stehen bereits neue Termine für Lesungen fest, wo man dich treffen bzw. dir zuhören kann?

Zum Beispiel am 15. August. Da bin ich beim Open-Air-Fantasy-Festival in den Weilbacher Kiesgruben (Rüsselsheim) dabei. Mit von der Partie sind Kai Meyer, Christoph Marzi, Majo und Martin Clauß, Michael Rothballer sowie Suresc und Jyoti Guptara. Ich werde aus der “Taverne am Rande der Welten” und “Die Sturmrufer” lesen. Schlafsack oder Decke nicht vergessen – die lange Lesenacht dauert von 19 bis ca. 1 Uhr. Anfahrt und Infos gibt es unter www.weilbacher-kiesgruben.de

Nachdem J.K. Rowling eine riesige Diskussion losgetreten hat, als sie offenbarte, dass ihr Charakter Professor Dumbledore schwul ist, meine Frage an dich: Geht so etwas in der Jugendliteratur?

Spontan fallen mir da gleich mehrere wunderbare Jugendromane ein, zum Beispiel „Die Mitte der Welt“ von Andreas Steinhöfel. Die Hauptperson ist ein homosexueller Junge, der sich zum ersten Mal verliebt. Oder Zoran Drvenkars „Sag mir, was du siehst“. Darin gibt es ein Mädchen-Liebespaar. Mein persönlicher Eindruck: Im Prinzip geht es, aber besonders häufig kommt es (noch?) nicht vor.

Wenn du einen fiktiven Charakter (aus deinen Werken oder denen eines anderen) treffen könntest: Wer wäre das und weshalb?

Aus dem Werk eines anderen Autors: Desdemona aus dem Theaterstück „Othello“. Mich würde brennend interessieren, wieso sie nicht einfach mal bei Othello nachfragt, wie er eigentlich auf die Idee kommt, sie sei mit Cassio fremdgegangen.
Aus meinen eigenen Büchern: Krystian von Krakau. Echt, ich würde ihm das Leben schwer machen!

Blazon 3Hast du literarische Vorbilder? Und welche Autoren liest du gern, einfach zum Spaß?

Ohne die Illusion zu haben, jemals auch nur ansatzweise in seine Nähe zu kommen: Fjodor M. Dostojewskij ist ein Vorbild. Wer etwas über geniale, psychologisch ausgefeilte Charakterisierungen und Dialoge lernen will, über die „eigene Stimme“ einer Figur, der ist mit diesem Autor meiner Meinung nach bestens beraten.
Andere Autoren, deren Werke ich liebe, sind: David Sedaris, Eoin Colfer, John Shirley, Ray Bradbury und der thailändische Schriftsteller Rattawut Lapcharoensap (bitte selbst herausfinden, wie dieser Name korrekt ausgesprochen wird, ich habe keinen Schimmer). Seine Geschichten-Sammlung „Sightseeing“ ist einfach nur grandios!
Lohnend ist auch das Buch „Glück“ von Will Ferguson. Eine Satire, die sich mit der Frage beschäftigt, was wäre, wenn jemand einen umfassenden Lebensratgeber schreiben würde, der wirklich hundertprozentig das hält, was er verspricht – also die Menschen von Süchten wie Rauchen oder Alkohol befreit, sie glücklich macht und mit sich selbst zufrieden sein lässt. Das Ganze eskaliert, als die Tabak- und Alkoholindustrie Bankrott geht und der Teil der Wirtschaft, der vor allem durch die unerfüllten (unerfüllbaren?) Sehnsüchte und Wünsche der Konsumenten am Laufen gehalten wird, kollabiert. Ein sehr schönes Gedankenspiel!

Und einige Fantasy-Autoren, deren Bücher du einfach gern zum Spaß liest?

Aber klar! :-)) Wollte nur die Antwort nicht zum Aufzählungsgrab machen. Aaalso:
Kij Johnson: Die Fuchsfrau, Jeff VanderMeer: Die Stadt der Heiligen und Verrückten, Chris Wooding: Poison, Terry Pratchett: die Wachen-Serie, Matt Ruff: z.B. Ich und die anderen (ok, keine Fantasy), Artemis Fowl (grandios!), Kai Meyer: Frostfeuer, Andreas Steinhöfel: Der mechanische Prinz, Martin: Das Lied von Eis und Feuer, Sally Garnder: Ich, Coriander …. und, und, und …

Gibt es eine Frage, die du schon immer gern in einem Interview gestellt bekommen hättest, bisher aber nie aufgetaucht ist? Wenn ja, wie lautet diese Frage und bitte verrate uns auch die Antwort darauf.

Frage: „Ist die Marktplatz-Szene in dem Roman ‚Im Labyrinth der alten Könige’ ein Shakespeare-Zitat?“
Antwort: „Bingo! Hamlet.“

Liebe Nina, vielen Dank, dass du dir Zeit für das Interview genommen hast! Für die berufliche und private Zukunft alles Liebe und viel Erfolg!

Nina Blazon hat übrigens auch eine sehr interessante Website, die ihr hier findet! Reingucken lohnt! Zumal es zu vielen ihrer Romane auch Leseproben dort zu finden gibt.

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3 Kommentare »

  1. Ich finde es interessant, etwas über Nina Blazons private Seite zu erfahren. Bei den meisten Internetseiten erfährt man wo die Autorin studiert hat, wo sie lebt, welche Preise sie gewonnen hat,….
    Aber wie Nina da eigentlich dazugekommen ist, kann man nirgendwo lesen. Nach so einem Interview bekommt man neue Eindrücke vom Leben einer Schriftstellerin.

    Comment by Klara — 11. Februar 2009 @ 17:17

  2. Haben Sie schon einen namen Fuer die Fortsetzung von Faunblut?i

    Comment by Naomi — 11. Oktober 2009 @ 19:58

  3. […] meinen Interviews mit Nina Blazon geht es hier und […]

    Pingback by Darkstars Fantasy News » Nina Blazon: Ascheherz | News & Interviews aus der wunderbaren Welt der Fantasy — 15. Januar 2011 @ 20:41

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