Darkstars Fantasy News


1. November 2016

Neue Fairy Tale Fantasy im Oktober & November

Category: News – Darkstar – 09:00

Die RabenköniginWinterzeit ist Märchenzeit, sag ich immer.

Obwohl ich ja zu jeder Jahreszeit Märchen und Märchenadaptionen lesen kann. Deshalb halte ich auch immer Ausschau nach neuen Romanen, die mit den alten Geschichten spielen.

Und man merkt, die Tage werden dunkler und das Interesse an Fairy Tale-Fantasy wird größer, denn es erscheinen derzeit mehr solcher Titel, als zumindest ich in einem Monat lesen kann.

Naomi Novik: Das dunkle Herz des Waldes

Worum es geht:

Agnieszka liebt das Tal, in dem sie lebt: das beschauliche Dorf und den silbern glänzenden Fluss.

Doch jenseits des Flusses liegt der Dunkle Wald, ein Hort böser Macht, der seine Schatten auf das Dorf wirft. Einzig der »Drache«, ein Zauberer, kann diese Macht unter Kontrolle halten.

Das dunkle Herz des WaldesAllerdings fordert er einen hohen Preis für seine Hilfe: Alle zehn Jahre wird ein junges Mädchen ausgewählt, das ihm bis zur nächsten Wahl dienen muss – ein Schicksal, das beinahe so schrecklich scheint wie dem bösen Wald zum Opfer zu fallen.

Der Zeitpunkt der Wahl naht und alle wissen, wen der Drache aussuchen wird: Agnieszkas beste Freundin Kasia, die schön ist, anmutig, tapfer – alles, was Agnieszka nicht ist. Niemand kann ihre Freundin retten. Doch die Angst um Kasia ist unbegründet. Denn als der Drache kommt, wählt er nicht Kasia, sondern Agnieszka

Warum’s mich interessiert:

Zwar kenne ich Noviks märchenhaften Roman bereits als englischsprachiges Hörbuch, aber ich fand ihn damals so bezaubernd, dass ich ihn glaube ich auch gern als Roman lesen würde. Auch wenn Novik hier kein klassisches Märchen adaptiert, so spinnt sie ihre Romanhandlung doch aus Motiven osteuropäischer Märchen. Das verleiht dem Buch einen eigenen, wunderschönen Charme.

Wer aufgrund des Klappentextes hofft, es handele sich hier um eine “Die Schöne und das Biest”-Variante, den muss ich enttäuschen. ist ein klassisches Coming of Age-Märchen, in dessen Mittelpunkt ein Mädchen steht, in dem das Potential schlummert, eine große Zauberin zu werden …

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Juliet Marillier: Den of Wolves

Worum es geht:

Den of WolvesHealer Blackthorn knows all too well the rules of her bond to the fey: seek no vengeance, help any who ask, do only good. But after the recent ordeal she and her companion, Grim, have suffered, she knows she cannot let go of her quest to bring justice to the man who ruined her life.

Despite her personal struggles, Blackthorn agrees to help the princess of Dalriada in taking care of a troubled young girl who has recently been brought to court, while Grim is sent to the girl’s home at Wolf Glen to aid her wealthy father with a strange task—repairing a broken-down house deep in the woods. It doesn’t take Grim long to realize that everything in Wolf Glen is not as it seems—the place is full of perilous secrets and deadly lies…

Back at Winterfalls, the evil touch of Blackthorn’s sworn enemy reopens old wounds and fuels her long-simmering passion for justice. With danger on two fronts, Blackthorn and Grim are faced with a heartbreaking choice—to stand once again by each other’s side or to fight their battles alone…

Feather bright and feather fine, None shall harm this child of mine

Warum’s mich interessiert:

Zum einen stammt der Roman aus der Feder von Juliet Marillier, bereits seit „Tochter der Wälder“ eine meiner Lieblingsautorinnen; zum anderen handelt es sich bei „Den of Wolves“ um den dritten Band ihrer „Blackthorn & Grim„-Reihe, die ich sehr mag.

Wie Novik adaptiert sie in dieser Reihe nicht direkt bestimmte Märchen, webt aber ganz klassische Märchenmotive in die Handlung ein. Da ich befürchte, dass „Den of Wolves“ der letzte Band dieser Saga ist – Marillier schreibt auf Facebook, dass sie gerade ihren Verlegern ein neues Projekt Schmackhaft machen möchte -, hoffe ich auf einen fulminanten Abschluss der Rahmengeschichte um die Heilerin Blackthorn.

Und wer weiß, vielleicht taucht auch der eine oder andere Charakter aus der „Sevenwaters“-Reihe in diesem Band auf. Den in einem Interview hat sie mir ja mal verraten, dass beide Reihen im gleichen fiktiven Universum spielen.

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Die RabenköniginMichelle Natascha Weber: Die Rabenkönigin

Worum es geht:

Eine Königin, in deren Brust kein Herz schlägt.
Ein Prinz, gefangen hinter Spiegeln.
Das Spiel des Feenkönigs, das keine Sieger kennt.

Ein mächtiger Fluch lastet auf der königlichen Familie, so munkelt man in Sorieska. Seit Generationen hat niemand ein Mitglied des uralten Geschlechtes zu Gesicht bekommen. Und wer das Schloss auf dem Hügel erblickt, auf dessen Türmen Schwärme von Raben sitzen wie eine unheilvolle Wolke, möchte nur allzu gern glauben, dass es der Wahrheit entspricht.

Ein Jahr ist vergangen, seitdem Majas liebster Freund Elejas durch die Tore des Schlosses getreten und nicht wieder nach Hause zurückgekehrt ist. Und ebenso lange wispert das Blut der Feen in ihren Adern, dass ihm etwas geschehen sein muss.

Gegen den Willen ihres Vaters macht sie sich auf, Elejas’ Schicksal zu ergründen.

Begleitet von einem sprechenden Raben entschlüsselt Maja nach und nach die Geheimnisse des alten Gemäuers und seiner sonderbaren Bewohner. Doch zugleich gerät sie immer tiefer in den Sog der Gefahr, die hinter den Spiegeln lauert.

Warum’s mich interessiert:

Klingt das nicht märchenhaft? Und sieht das Cover nicht traumhaft aus?

Bereits als ich auf der Leipziger Buchmesse den Vorschautext zur „Rabenkönigin“ gelesen habe, wusste ich, dass ich unbedingt mal reinlesen möchte. Zur Frankfurter Buchmesse habe ich mir dann gleich ein Exemplar geschnappt. (Aber leider noch nicht reingelesen, da ich mir zur Zeit sowohl Julia Adrians „Dreizehnte Fee“ als auch Susanne Gerdoms „Haus der Tausend Spiegel“ vorknöpfe).

Sprechende Raben, Spiegel, Feen … zumindest von den Schlagworten hat der Roman so vieles, was mich anspricht. Ich bin gespannt, ob er halten kann, was ich von ihm erwarte.

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Katharina Seck: Die silberne Königin

Worum es geht:

Die silberne KöniginSilberglanz ist eine beschauliche Stadt in einer winterlichen Welt. Doch die Schönheit der von glitzerndem Schnee bedeckten Landschaft ist trügerisch. Seit Jahrzehnten ist das Land im ewigen Winter gefangen, es droht unter den Schneemassen zu ersticken.

Alles ändert sich, als die 24-jährige Emma in die Chocolaterie von Madame Weltfremd kommt und diese ihr ein Märchen erzählt, das Märchen der silbernen Königin.

Denn darin verborgen ist die Wahrheit über den Winterfluch – und über Emma selbst

Warum’s mich interessiert:

Eigentlich mag ich Märchen ja lieber, die komplett in einem fantastischen Es war einmal-Zeitalter spielen, aber „Die silberne Königin“ spricht mich von der Inhaltsangabe trotzdem stark an, weil ich auf Wintergeschichten total abfahre. (Und das nicht erst seit Frozen).

Derzeit gehe ich davon aus, dass „Die silberne Königin“ etwas poetischer und philosophischer wird als die Standard-Fairy Tale-Fantasy-Romane, die ich sonst lese, aber das könnte auch ein großer Vorteil für das Buch sein …

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Rotkäppchen und der Hipster-WolfNina MacKay: Rotkäppchen und der Hipster-Wolf

Worum es geht:

Im Märchenwald ist die Hölle los. Alle Happy Ends wurden gestohlen! Cinderella, Schneewittchen und Co. beschließen, ihre verschwundenen Prinzen zu retten, wozu sogleich eine “Verhöre-und-Töte”-Liste der Verdächtigen erstellt wird:

1. Wölfe töten
2. Hexen töten
3. böse Stiefmütter töten (wobei das oft mit Punkt 2 einhergeht)
4. böse Feen töten

Nur Red findet die Idee äußerst schwachsinnig.

Doch dann taucht ein gutaussehender Hipster auf, der mehr über die verschwundenen Prinzen zu wissen scheint. Schnell stellt sich heraus, dass Everton eigentlich ein Werwolf ist und auf der Liste der durch die Prinzessinnen bedrohten Arten steht.

Red bleiben plötzlich nur sieben Tage, um die Prinzen zu finden, bevor sie Ever ausliefern muss. Doch warum will gerade er eigentlich die Happy Ends zurückbringen? Benutzt er Red nur für seine eigenen Zwecke?

Sicher ist jedoch: In Reds Leben nimmt ab sofort die Zahl der Hipsterwitze wahnwitzige Ausmaße an, sehr zum Leidwesen von Ever

Warum’s mich interessiert:

Zum einen natürlich, weil es um Märchen und Märchenprinzessinnen geht, zum anderen, weil ich mich bereits bei „Plötzlich Banshee“ über den schrägen Humor von Nina MacKay amüsiert habe.

Ich hab sie auf der Buchmesse in Frankfurt getroffen und sie meinte: „Entweder man mag meinen Roman, oder man hasst ihn.“ Das kann ich mir vorstellen, denn sie haut schon ein paar ordentliche Kalauer rauß. Das aber irgendwie so charmant, dass zumindet ich mich gut unterhalten gefühlt habe. Und den Anfang vom Hipster-Wolf fand ich auch ganz amüsant. Mal schauen, wie ich das Buch insgesamt finde.

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Marissa Meyer: Heartless

Worum es geht:

HeartlessLong before she was the terror of Wonderland — the infamous Queen of Hearts — she was just a girl who wanted to fall in love.

Catherine may be one of the most desired girls in Wonderland, and a favorite of the yet-unmarried King of Hearts, but her interests lie elsewhere. A talented baker, all she wants is to open a shop with her best friend and supply the Kingdom of Hearts with delectable pastries and confections. But according to her mother, such a goal is unthinkable for the young woman who could be the next Queen.

At a royal ball where Cath is expected to receive the king’s marriage proposal, she meets Jest, the handsome and mysterious court joker. For the first time, she feels the pull of true attraction. At the risk of offending the King and infuriating her parents, she and Jest enter into an intense, secret courtship.

Cath is determined to define her own destiny and fall in love on her terms. But in a land thriving with magic, madness, and monsters, fate has other plans.

Warum’s mich interessiert:

Marissa Meyers „Lunar Chronicles“ haben mir sehr, sehr gut gefallen (auch wenn es mitunter ein paar Längen gab), und ich bin gespannt, welche Generalüberholung sie der Herzkönigin aus dem Wunderland verpasst.

Der Klappentext liest sich zumindest schonmal interessant – und ich bin gespannt, ob sich der Joker später als der Verrückte Hutmacher herausstellt.
Was denkt ihr?

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Und last but not least noch ein bisschen Eigenwerbung:

Hinter Dornenhecken und ZauberspiegelnHinter Dornenhecken und Zauberspiegeln

Worum es geht:

Traust du dich, einen Blick hinter den Spiegel zu werfen?

Entdecke eine Welt, in der die Feen zum Klang fluchbeladener Harfen tanzen und Geheimnisse wohl verborgen hinter Brombeerhecken schlummern.

Folge den Spuren derer, die du zu kennen glaubst. Doch gib acht – im Märchenreich ist nichts so, wie du es erwartest

Warum es euch interessieren sollte:

Ich hoffe, ihr drückt ein Auge zu, weil ich euch „meine“ eigene Anthologie jetzt auch noch an’s Herz lege. Aber immerhin ist sie gerade vor ein paar Tagen erschienen und wirklich ein Schmuckstück geworden:

Cover, Innenillustrationen und viele zauberhafte Kurzgeschichten aus dem Reich der Märchen. Über das Buch habe ich ja bereits an anderer Stelle gesprochen, deshalb halte ich mich zurück und hoffe, dass viele von euch sich dafür interessieren und das es die, die das tun, begeistern wird.

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Etwas vergessen? Habt ihr noch Fairy Tale Fantasy-Romane auf dem Schirm, die im Oktober oder November erschienen sind?

Lasst es mich wissen!

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