Darkstars Fantasy News


18. Mai 2017

Markus Heitz: Des Teufels Gebetbuch

Category: Rezensionen,Romane – Darkstar – 08:30

Des Teufels Gebetbuch (Cover)Im März ist Markus Heitz‘ Mystery-Thriller Des Teufels Gebetbuch veröffentlicht worden.

Als großer Fan des Autors hat Emily Klose den Roman für Fantasy News unter die Lupe genommen.

Bevor sie euch verrät, wie ihr das Buch gefallen hat, aber erst ein paar Worte zum Inhalt:

Der ehemalige Spieler Tadeus Boch gelangt in Baden-Baden in den Besitz einer mysteriösen Spielkarte aus einem vergangenen Jahrhundert.

Alsbald gerät er in einen Strudel unvorhergesehener Ereignisse, in dessen Zentrum die uralte Karte zu stehen scheint. Die Rede ist von einem Fluch. 

Was hat es mit der Karte auf sich?
Wer erschuf sie?
Gibt es noch weitere?
Wo könnte man sie finden?

Dafür interessieren sich viele, und bald wird Tadeus gejagt, während er versucht, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Plötzlich steigt der Einsatz: Es ist nicht weniger als sein eigenes Leben.

Emilys Meinung:

Es handelt sich bei dem neuen Buch von Markus Heitz um einen Urban-Mystery-Thriller.

Aufgrund der Tatsache, dass ich seit Jahren ein großer Fan des Autors bin, musste ich es unbedingt lesen. Das Cover finde ich gut gestaltet: es ist düster, sieht bedrohlich aus und fühlt sich irgendwie „alt“ an. Es passt einfach perfekt zu der Geschichte von Tadeus und den Karten. Desweiteren ist im Einschlag eine Anleitung zu dem im Buch erwähnten Kartenspiel Supérieur, was ich persönlich sehr schön finde.

Heitz‘ Schreibstil ist auch diesmal sehr spannend, er hat es wieder einmal geschafft, mich von der ersten Seite an zu fesseln. Die Geschichte handelt hauptsächlich von dem Protagonisten Tadeus Boch, jedoch wird oft in der Perspektive sowie in der Zeit gesprungen, so erfährt man was anderen Charakteren zu einer anderen Zeit passiert.

Jeder dieser Handlungsstränge wird nach und nach aufgeklärt, oft erklären sie sich gegenseitig und sind sehr passend aufeinander aufgebaut.

An manchen Stellen war mir der Schreibstil jedoch zu ausführlich. Meiner Meinung nach unwichtige Dinge wurden oft und lange erklärt, während Dinge die mich sehr interessiert haben, nur am Rande erwähnt wurden. Deshalb zog sich die Mitte für mich etwas. Einige meiner Fragen haben sich bis zum Ende nicht aufgeklärt, was aber nicht unbedingt negativ ist, da ich mir noch lange danach Gedanken über das Buch gemacht habe.

Des Teufels GebetbuchDie Charaktere sind unglaublich interessant beschrieben. Bis auf einige wenige sind die sie durchgehend unsympathisch. Man lernt ihre düstere, schlechte Seite kennen und ich fing an, die meisten Charaktere zu hassen. Ja, ich kann sagen, dabei kamen manchmal auch mir dunkle Gedanken. 😉

Alles in allem ist zu sagen, dass es sich hierbei um einen unglaublich guten und spannenden Roman handelt, welcher nur an kleinen Stellen für mich winzige Schwachstellen hatte.

Ich kann das Buch mit gutem Gewissen weiterempfehlen, auch an Kartenneulinge. Wem jedoch eine durchwegs düstere Stimmung nicht zusagt, sollte lieber die Finger von dem Gebetbuch des Teufels lassen!

Danke, Emily, für Deine Gastrezension!

Der 672seitige Roman ist als Print und ebook erschienen.

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