Darkstars Fantasy News


1. April 2011

Interview mit Diana Rowland

Category: Interviews – Darkstar – 07:00

Vom Dämon gezeichnetAus der Masse an Paranormalen Detektivgeschichten heraus zu stechen ist nicht gerade leicht. Diana Rowland hat keine Schwierigkeiten damit. Die ehemalige Polizistin und Computer-Forensikerin weiß genau, was realistisch und was von Fernsehserien inspirierter Blödsinn ist. Besser noch, ihre Erfahrungen fließen nahtlos in ihre Geschichten ein und machen sie authentisch und spannend zugleich.

Vom Dämon gezeichnet (Mark oft the Demon) erschien im Juli 2010, der zweite Band steht seit Februar in den Regalen. Um die Veröffentlichung von Vom Dämon verführt zu feiern, haben wir die Autorin eingeladen mit uns zu plaudern und sie hat freundlicherweise eingewilligt.

Interview mit Diana Rowland

geführt von hwm

Hallo und Willkommen auf unserer Seite, Frau Rowland! Für alle, die ihre Reihe noch nicht kennen, erzählen Sie bitte etwas über Kara Gillian und die Welt, die Sie kreiert haben.

Mark of the DemonKara Gillian ist eine Mordermittlerin im südlichen Louisiana (USA) mit der Fähigkeit übernatürliche Kreaturen, bekannt als Dämonen, zu beschwören. Als Kara Spuren arkaner Macht auf einem Mordopfer findet, stellt sie schnell fest, dass ein der Symbolmörder zurück ist und dass er sich für einen einfachen Serienmörder viel zu gut mit Dämonen auskennt.

Allerdings geht etwas schief, als Kara versucht einen niederen Dämon zu beschwören, der ihr bei ihrem Fall helfen sollte, und der Dämonenlord Rhyskahl kommt stattdessen durch das Portal. Und dann wird es so richtig kompliziert!

Mit der Hilfe eines FBI Agenten, in dem mehr steckt, als man auf den ersten Blick meinen möchte, muss Kara den Symbol Mörder stoppen. Gleichzeitig muss sie die die Forderungen des Dämonenlords abwehren, der wieder auf die Erde zurück will – was schreckliche Konsequenzen haben könnte. „Hölle auf Erden“ wäre ein Picknick dagegen.

Mir gefällt Kara. Sie hat ihre Fehler, aber sie ist auch sehr sympathisch. Wie haben Sie diese Figur kreiert?

Zuallererst, ich wollte wirklich nicht über einen „kick-ass“ Charakter schreiben, der so gut kämpfen kann wie ein Ninja des 12. Grades, atemberaubend schön ist und dessen einziger Fehler es ist „zu sturköpfig“ zu sein.

Andererseits wollte ich nicht über einen Charakter schreiben, der von einer dunklen Vergangenheit angetrieben wird. Ich wollte über jemanden schreiben, von dem ich hoffte jedermann könnte sich mit ihm identifizieren und vielleicht sogar gern haben – jemand mit guten Absichten und dem Bedürfnis die Welt in einen besseren Ort zu verwandeln; jemand, der die normalen Körperprobleme und Unsicherheiten hat;  jemand, der manchmal etwas ordentlich vermasselt, aber trotzdem willens ist es nochmal zu versuchen, und jemand der die gleichen Hoffnungen, Träume und Ängste hat, wie die meisten von uns.

Kara möchte gut in ihrem Job sein, sie möchte von ihrem Kollegen respektiert werden, sie möchte sich eines Tages verlieben und sie möchte jemand besonderes sein – für sie heißt dass, dass sie eine fähige Dämonenbeschwörerin sein möchte. Oft passen diese Ziele und Bedürfnisse nicht zusammen in ihrem Leben und sie muss genau so wie wir im richtigen Leben, die Dinge so gut wie möglich herausfinden.

Waren Sie besorgt, dass aufgrund der zahlreichen Privatdetektive und Polizisten in Paranormaler Fantasy der Markt zu erschöpft sein würde?

Die Sorge, dass dein Buch in der Menge untergehen wird, besteht immer, insbesondere in einem beliebten Genre. Allerdings dachte ich mir, dass mein größter Vorteil meine Erfahrung in Exekutive und Mordermittlung sein würde und dass ich damit eine extra Schicht Glaubwürdigkeit in diesem Aspekt der Geschichte hinzugewinnen könnte.

Als Mark oft the Demon (Vom Dämon gezeichnet) herauskam (Anm.: in den USA), konzentrierte sich das Marketing der meisten paranormalen Romane auf Vampire. Da meine übernatürlichen Kreaturen total anders waren, hegte ich große Hoffnungen, dass das meine Bücher noch zusätzlich abheben würde.

Ich freue mich sagen zu können, dass ich – bislang – nicht in der Menge untergegangen bin!

Was sind die drei häufigsten Fehler, die Autoren beim Schreiben von Krimis machen?

Vom Dämon versuchtIch gestehe, ich bin eine schwierige Kundschaft für jegliche Art von Krimi, sei es in Büchern, Fernsehserien oder Filmen.

Und, um ehrlich zu sein, kann ich momentan nur einen Fehler nennen, den Autoren gerne machen, aber leider deckt dieser ein breites Feld ab: Es fehlt einfach an richtiger Recherche.

Wenn Autoren etwas immer wieder im Fernsehen oder in Büchern sehen, nehmen sie leider allzu oft an, dass es stimmen muss. Stattdessen handelt es sich meist um ein Stereotyp oder um ein Klischee, das ad nauseum wiederholt wird, weil es dramatischer als die Wirklichkeit ist

Zum Beispiel: Den Finger in ein Pulver zu stecken und zu kosten, ob es sich um Drogen handelt, ist eine verdammt gute Methode um sich zu vergiften. Niemand würde das im richtigen Leben tun!

Wenn du vorhast einen Krimi zu schreiben, musst du Kriminalistik (police procedure) lernen. Nein, natürlich musst du dafür nicht als Polizist arbeiten, aber du musst wissen, wie die Ränge funktionieren, was das Protokoll auf einem Tatort ist und was der jeweilige Arbeitsbereich beinhaltet, welche Tests normalerweise an einem Tatort durchgeführt werden UND wie lange es dauert die Resultate zurückzubekommen, wie Polizeioffiziere miteinander umgehen und wie sie in der Öffentlichkeit auftreten … ich könnte hier endlos weitermachen, aber du bekommst sicher eine Vorstellung davon, worum es geht.

Ich sage Autoren immer wieder, dass sie zur Quelle gehen sollen. Rufe deine lokale Polizeistelle an und rede mit echten Polizisten und, wenn möglich, besuche eine Bürgerakademie (amerikanisches Programm, dass Bürger mit der Arbeit der Exekutive vertraut macht).

Ich habe fast 10 Jahre im Polizeidienst gestanden, unter anderem war ich in der Mordermittlung tätig, und trotzdem nehme ich regelmäßig das Telefon zur Han,  rufe ehemalige Kollegen an und stelle ihnen Fragen. Es gibt ständig Veränderungen. Die meisten Polizisten sind mehr als hilfreich, wenn es sich um Recherche handelt. (Glaubt mir, sie alle hassen unkorrekte Beschreibungen von polizeilichen Ermittlungsmethoden genauso wie ich).

Ein weiterer Aspekt, der mir sehr an Vom Dämon gezeichnet gefallen hat, ist die eingeschränkte, beinahe schon wissenschaftliche Verwendung von übernatürlichen Wesen.

Warum haben Sie diesen Weg gewählt und werden wir auch etwas anderes als Dämonen sehen, bzw. Wesen, die mit ihnen „verwandt“ sind?

Das wird für mich schwer sein zu beantworten ohne etwas über kommende Romane zu verraten. Ich kann sagen, dass ich sehr bedacht vorausgeplant habe, was die Dämonen, ihre Welt und die Dämonenlords anbelangt, denn der Handlungsbogen, der die Reihe umspannt, hängt sehr eng mit der Herkunft der Dämonen und ihrer Lords zusammen.

Blood of the DemonEs ist höchst unwahrscheinlich, dass du irgendwelche „traditionelle“ übernatürliche Kreaturen wie Vampire oder Werwölfe finden wirst, weil sie einfach nicht in den Weltentwurf passen würden. Die arkanen Kräfte und die weltlichen Aspekte dieser Welt basieren auf einer anderen Basis.

Es wird bestimmt unterschiedliche übernatürliche Gegner für Kara geben, aber ich bin immer vorsichtig nicht einfach wahllos Kreaturen in den Mix zu werfen. (Ich habe einen Hintergrund in Mathematik und Wissenschaften – daher das Grundbedürfnis, dass Dinge Sinn machen!)

So gut mir Vom Dämon gezeichnet gefallen hat, habe ich Vom Dämon versucht noch mehr genossen. Wenn Sie das Schreiben des ersten Romans mit dem des zweiten vergleichen, was hat sich geändert?

Es war viel schwerer und viel einfacher, auf sehr unterschiedliche Weise!

Bei meinem ersten Buch hatte ich alle Zeit der Welt es zu schreiben, zu redigieren und es so perfekt wie möglich zu machen. Es gab keinen anderen Druck, denn meinen eigenen Wunsch, veröffentlicht zu werden.

Als die Zeit kam, das zweite Buch zu schreiben, hatte ich plötzlich einen Abgabetermin und obwohl ich fast ein Jahr Zeit hatte, es zu schreiben (für das erste brauchte ich nur sechs Monate), fühlte ich mich aus irgendeinem Grund beinahe paralysiert von dem Gedanken, dass ich es schreiben MUSSTE. Offensichtlich habe ich diese Hürde überwunden, aber es war mehr als nur ein bisschen beunruhigend.

Zudem wusste ich, dass ich im zweiten Roman genügend Anspielungen auf die Ereignisse im ersten machen musste, damit sich neue Leser nicht vollkommen verloren fühlen, ohne alles zu wiederholen. Manchmal war es ein echter Drahtseilakt.

Jedoch kannte ich meine Charaktere und meine Welt bereits, was mir diesen Aspekt des Schreibens erleichterte. Ich musste nicht von Null anfangen.

Außerdem hatte ich das Glück mit einer bemerkenswerten Lektorin zu arbeiten, die sich viel Zeit für Mark of the Demon (Vom Dämon gezeichnet) nahm und mir viel über Tempo, Spannung und Charaktertiefe beibrachte.

Zum Zeitpunkt als ich begann Blood of the Demon (Vom Dämon versucht) zu schreiben, hatte ich das Gefühl besser über diese Feinheiten Bescheid zu wissen.

Ich kann nicht abstreiten, dass es als veröffentlichter Autor leichter geworden ist qualitätsvolles Feedback und Kritik zu bekommen. Ein Schriftsteller, der gerade beginnt, kann nur auf das Beste hoffen, wenn es um ehrliches Feedback geht.

Jetzt, wo ich ziemlich gut etabliert bin, habe ein eine Anzahl an Kollegen, mit denen ich Kritiken austausche. Glaub mir, Kritik (von der konstruktiven Sorte) ist absolut lebensnotwendig für einen Autor. Es ist beinahe unmöglich sein eigenes Werk kompetent zu beurteilen. Ich weiß, welche Geschichte ich erzählen möchte, aber es kann schwer sein zu wissen, ob diese Geschichte es tatsächlich auf die Seiten geschafft hat, in einer Weise, die interessant, fesselnd und zusammenhängend ist. Mein derzeitiger Kritikpartner ist Nicole Peeler, Autorin der Jane True-Reihe, (Anm.: Interview mit Darkstar’s Fantasy News hier) und ich bin ihr ewig dankbar für ihre Einsichten und ihren Rat und nicht zu vergessen für ihre gelegentlichen Kommentare die in etwa so lauten: „Was, zum Teufel, passiert denn da?“ ;-)

Die letzten zwei Jahre waren (nicht nur) für die amerikanische Verlagsindustrie sehr schwer. Verlage kündigten ihre Mitarbeiter, die Vorschüsse wurden kleiner, Autorenlisten gekürzt und der Ankauf von neuem Material vorübergehend eingestellt.

Sie haben diese Zeit nicht unbeschadet überstanden. Wie haben sie diese Hürde genommen, die eine andere Karriere leicht hätte beenden können und was haben Sie daraus gelernt?

Nein, ich habe diese Zeit unbeschadet überstanden, aber es hat schließlich doch ein gutes Ende genommen. Für diejenigen, die es nicht wissen: Meine zwei ersten Bücher wurden (Anm.: in den USA) von Bantam, einem Teil der Random House Gruppe, veröffentlicht. Ich war sehr glücklich mit Bantam – ich hatte einen fantastischen Lektor, sie machten gute Werbung für meine Bücher, ich hatte wundervolle Cover und meine Verkaufszahlen waren ziemlich stark, insbesondere wenn man in Betracht zieht, dass ich ein Debütautor in einem überlaufenen Genre war. Ich (und mein Agent) waren uns ziemlich sicher, dass es ein Leichtes wäre, weitere Romane in dieser Reihe an Bantam zu verkaufen.

Als wir erfuhren, dass der Verlag uns keinen neuen Vertrag anbieten würde, waren wir wie vom Blitz getroffen! Ich habe kein Problem damit zuzugeben, dass ich geheult habe. Eine Menge! Ich war mir sicher, dass meine Karriere als Autorin sich auf einer ständigen Aufwärtskurve befinden würde, und plötzlich war ich zurück am Ausgangspunkt (oder so schien es mir). Zudem war ich tot traurig darüber, dass ich nicht die Möglichkeit haben würde, die Kara Gillian Reihe fertig zu schreiben.

Ich lege Wert darauf über die Verlagswelt informiert zu sein und wie es darin abläuft. Ich wusste, dass meine Chancen eine bereits existierende Reihe an einen anderen Verlag zu verkaufen, verschwinden gering waren.

Also nahm ich mir die nächsten paar Wochen Zeit gründlich nachzudenken. Ich fand heraus, dass ich nicht der einzige Autor war, der fallengelassen worden war und dass wahrscheinlich Dutzende im gleichen Boot wie ich saßen. Dass unsere Stellen gestrichen worden waren hatte nichts mit Verkaufszahlen oder mit der Qualität unserer Bücher zu tun. Irgendwie fühlte ich mich dadurch besser. Zumindest wusste ich, dass ich nicht fallen gelassen worden war, weil ich nicht gut in diesem Autoren Ding war!

Außerdem stellte ich fest, dass ich trotz alledem ein Schriftsteller sein wollte. Ich liebte es noch immer Gesichten zu erzählen. Und da ich obendrein stolz auf meine professionelle Einstellung war, musste ich langsam akzeptieren, dass ich meine Hoffnungen, die Kara Gillian Reihe fertig zu stellen, begraben musste und versuchen sollte, eine neue Reihe an einen anderen Verlag zu verkaufen. Meine Hoffnung war, dass ich wieder Fuß fassen und mich beweißen könnte und dass ich vielleicht dann weitere Kara Gillian Bücher schreiben dürfte.

Ich entwarf eine Idee für einen Jugendroman in einem Paranormalen Fantasy/Steampunk Setting und schrieb ein paar Probeseiten, eine große Zusammenfassung und sandte es an meinen Agenten in der Hoffnung, dass er es sogleich lieben und an den höchsten Bieter verkaufen würde. Ein paar Tage später schrieb er mir zurück und sagte mir unumwunden, dass er es nicht liebte und ich etwas anderes versuchen sollte.

So sehr ich es auch hasste die Arbeit der vorhergehenden Wochen wegzuwerfen, wusste ich, dass er Recht hatte. Ich hatte gehofft auf dem damals populären Steampunk-Trend aufzuspringen und gleichzeitig eine andere Zielgruppe anzusprechen und mein Agent konnte ganz klar erkennen, dass mein Herz nicht bei der Sache war.

Deswegen warf ich die Vorsicht in den Wind und beschloss zu einer alten Idee zurückzukehren, die mir kam, als ich im Büro des Gerichtsmediziners arbeitete: Ein Zombie arbeitet in einer Leichenhalle, um leichter an Gehirn zu kommen. Dieses Mal hatte ich so richtig viel Spaß und die Geschichte schrieb sich praktisch von alleine. In kürzester Zeit hatte ich Probekapitel und eine Zusammenfassung an meinen Agenten gesendet und er schrieb mir, zurück, dass er es liebte und es ihn von den Socken gehauen hätte. Uff!

Secrets of the DemonWährend ich an meiner Zombie Geschichte arbeitete, nahm mein Agent mit einer Lektorin von DAW Kontakt auf, die sehr an Mark of the Demon (Vom Dämon gezeichnet) interessiert gewesen war, als es zum ersten Mal zum Verkauf gestanden hatte. Sie hatte es damals nicht kaufen können, aber sie mochte das Buch noch immer und wollte es sich jetzt noch einmal überlegen. Daraufhin sandte mein Agent ihr die Zombie Kapitel und die Zusammenfassung und ein paar Tage später kontaktierte sie ihn und bat ihn, die Reihe zwischenzeitlich keinem anderen Lektor zu zeigen. Ich brauche es kaum zu erwähnen, aber ich war (vorsichtig!) optimistisch und dachte, dass die Lektorin im besten Fall ein Angebot für die Zombie Reihe machen würde und dann, wenn ich mich bewiesen durch gute Verkaufszahlen bewiesen hätte, wäre sie vielleicht willens die Kara Gillian Reihe ins Programm aufzunehmen.

Nun, wie du es dir bestimmt schon denken kannst, bekam ich eine Woche später eine E-Mail von meinem Agenten: DAW wollte nicht nur drei Bücher in der Zombie Reihe kaufen, sondern auch drei weitere Bände in der Kara Gillian Reihe!

Im Zeitraum von zwei Monaten sah ich wie meine Karriere den Bach hinunter ging und durch einen unglaubliche sechs Bücher umfassenden Vertrag wiederbelebt wurde.

Ich glaube, die Lehre besteht darin (für mich und für andere), dass professionell zu handeln der richtige Weg ist. Es war höllisch schwierig meine erste Reihe aufzugeben – wenn auch nur für kurze Zeit – aber es gehört zum professionell sein dazu, die Arbeit zu machen, die getan werden muss und das hieß für mich neue Buchangebote zu schreiben. Aber wenn ich das nicht getan hätte, hätte ich nicht die Aufmerksamkeit meiner Lektorin bei DAW erregt und ich würde wahrscheinlich noch immer über mein Karriereende jammern.

Die (amerikanischen) Cover von Bantam sind nett anzusehen (Mark of the Demon, Blood of the Demon), aber ich liebe den neuen Stil für Secrets of the Demon. Was halten Sie davon?

Ich liebe ihn! Zugegeben, ich liebte die Covers für meine ersten zwei Romane auch und ein Teil von mir wünscht sich, dass die Reihe ein äußerlich stimmiges Bild abgibt, aber ich denke, dass es völlig unmöglich ist etwas, das Dan Dos Santos gemalt hat, nicht zu mögen. ;-)

Außerdem stehe ich voll hinter den Gründen für den Stilwechsel. Meine DAW Lektorin ist fest der Meinung, dass die Kara Gillian Reihe zur Paranormalen Fantasy gehört und die Covers sollten das wiederspiegeln.

Wie die von Bantam, vermitteln die deutschen Cover und Titel einen Romantasy Vibe. Sehen Sie sich als Paranormale Fantasy oder Romantasy Autorin?

Wie in der obigen Antwort angerissen, sehe ich mich als Paranormale Fantasyautorin.

Jedoch gibt es so viele Überschneidungen und Grauzonen zwischen den zwei Genres, dass  ich eine klare Trennung für wenig sinnvoll halte. Der wichtigste Grund, warum ich es nicht mag, wenn meine Bücher als Liebesromane bezeichnet werden, ist, dass Leser von Liebesromanen für gewöhnlich eine ganz starre Regel haben: wenn es eine Liebesgeschichte ist, muss es ein Happy End (oder zumindest ein Happy für Jetzt) zwischen dem Paar geben.

In anderen Worten, es wird erwartet, dass das Paar am Ende des Romans vereint ist und dass die romantischen Spannungen abgehandelt worden sind. Ich habe nichts gegen Liebesromane, und lese sogar einiges in diesem Genre, aber ich möchte nicht, dass meine Bücher als solches bezeichnet werden, weil ich nicht will, dass meine Leser enttäuscht sind.

Die Kriminalfälle in meinen Büchern werden aufgelöst und die Handlung kommt zu einem (hoffentlich) befriedigenden Ende, doch auf die Auflösung der romantischen Nebenhandlungen müssen meine Leser noch etwas warten.

Wie viele Bände haben Sie für diese Reihe geplant und haben Sie noch andere Projekte am Kochen?

My life as a white trash zombieDerzeit sieht es so aus, dass ich acht oder neun Romane brauchen werde um die ganze Geschichtete zu erzählen. Ich weiß ganz genau was passieren und wie die Reihe enden wird, aber ganz genau kann ich mich nicht festlegen.

Ich arbeite auch an der bereits erwähnten Zombie Reihe. Der erste Teil heißt My Life as a White Trash Zombie, erhältlich ab Juli 2011. (Anm.: noch kein deutscher Vertrag)

Ich habe auch vage Pläne für ein Spin-off mit einem Charakter, der erstmals in Secrets of the Demon auftaucht und ich mache erste Recherchen für einen in New Orleans angesiedelten Nah-Zukunft Roman.

Mit ein bisschen Glück werde ich für die nächste Zeit sehr beschäftigt sein!

Vielen Dank, Frau Rowland, dass Sie sich die Zeit genommen haben meine Fragen zu beantworten. Es war mir eine Freude Sie interviewen zu dürfen. Viel Glück für Ihre Karriere und ihre restlichen Vorhaben. Haben Sie ein paar letzte Worte für uns?

Diana RowlandIch wollte mich nur bedanken, dass du mir die Möglichkeit gegeben hast, mit meinen deutschen Fans Kontakt aufzunehmen!

Ich glaube, dass das einzige, was noch aufregender für einen Autor ist, als dein Buch zum ersten Mal in die Hand zu nehmen, ist es in eine andere Sprache übersetzt zu sehen. Ich fühle mich richtig geehrt, dass so viele Menschen Interesse an meinen Geschichten haben.

Danke euch allen!

Diana Rowlands Website findet ihr hier!

Darkstar sagt vielen Dank an hwm!

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