Darkstars Fantasy News


20. Februar 2016

Alles steht Kopf (DVD)

Category: Filme/Serien,Rezensionen – Darkstar – 13:00

Alles steht KopfIhr habt den neuen Pixar-Streifen noch nicht gesehen? Dann ändert das so schnell wie möglich! „Alles steht Kopf“ ist der beste Film des Animationsstudios seit Jahren und steht auf einer Linie mit „The Incredibles„, den „Toy Story„-Filmen, „Findet Nemo“ und „Merida„.

Darum geht’s:

Stell dir vor, da wären tatsächlich Stimmen in deinem Kopf. Nur dass du nicht verrückt bist, und du sie auch nicht hörst. Die Prämisse von „Alles steht Kopf“ ist, dass die Hauptschaltzentrale in unserem Kopf von unseren fünf Basisemotionen bedient wird: Freude, Angst, Wut, Ekel und Kummer. Sie helfen uns dabei, uns durchs Leben zu manövrieren und auf Situationen entsprechend zu reagieren, und je nachdem, welche Emotion am Steuerknüppel sitzt, prägt den Charaktertyp, als den uns andere wahrnehmen.

Im Kopf der 11jährigen Riley hat Freude (Nana Spier) das Sagen. Die leidenschaftliche Eishockeyspielerin begegnet dadurch jeglicher Situation erstmal positiv – bis sie mit ihren Eltern vom Land in die Stadt zieht. Die Ankunft in San Francisco gestaltet sich alles andere als angenehm: Die nur provisorisch eingerichtete Wohnung ist eine Enttäuschung und der erste Schultag entpuppt sich als Katastrophe. Freude hat alle Hände voll zu tun, die Situation nicht entgleissen zu lassen.

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Als dann auch noch eine von Rileys Kernerinnerungen verschollen geht, scheint die Katastrophe perfekt. Ausgerechnet mit der immer miesepetrigen Kummer (Philine Peters-Arnolds) geht Freude in den verworrenen Windungen des Gedächtnisses von Riley verschollen. Während Wut, Ekel und Angst damit überfordert sind, Riley zu steuern, suchen Freude und Kummer verzweifelt nach dem Weg zurück in die Schaltzentrale. Chaos ist vorprogrammiert!

Achterbahn der Gefühle

Selten hat dieser Ausdruck auf einen Animationsstreifen besser gepasst als hier. Nicht nur die Kinderprotagonistin Riley erlebt hier ein Wechselbad der Emotionen, dem Zuschauer geht es ganz genau so: Freude und Kummers abenteuerliche Odyssee durch das menschliche Unterbewusstsein ist nicht nur amüsant und einfallsreich, sondern auch bewegend, traurig, aufregend, abwechslungs- und lehrreich. Man merkt, dass sich die Macher sehr viele Gedanken zum Thema gemacht haben, und auch wenn ein Gag oft den anderen jagt, so wird der Film durchaus zwischendurch ernst und regt zum Nachdenken an. Zudem setzen sich die zahlreichen kleinen und großen Einfälle zu einer ungewöhnlichen Geschichte für Groß und Klein zusammen.
Das wirkt frisch, unverbraucht, und macht Lust auf mehr bzw. zumindest auf ein immer mal wieder sehen.

Ich hab den Film mit Freunden gesehen und wir haben noch länger über ihn gesprochen. Auch, weil er sicher zum Nachdenken anregt. Vor allem für Kinder ist er ein toller Film, weil er eben nicht nur komisch ist, sondern auch ein wichtiges Thema behandelt und zeigt, dass es okay ist, auch mal traurig zu sein und wieso es so unverzichtbar ist, die eigenen Emotionen zuzulassen und mit ihnen offen umzugehen.

Der Streifen macht Spaß und ist der perfekte Familienfilm! Dass die Animation so hervorragend gelungen ist, setzt dem ganzen noch die Krone auf. Ich lasse den Trailer mal für sich sprechen:

Ganz klar: „Alles steht Kopf“ ist ein Animationsstreifen, der im Heimkino nicht fehlen darf!

Den Film gibt es auf DVD, als VoD und auf BluRay:

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Screenshot (c) Disney / Pixar

1 Kommentar »

  1. Den Film hab ich mir neulich gekauft und unterschreibe, dass er wie eine Achterbahn der Gefühle und eines der besten Filme Pixars ist!

    Comment by Tatjana — 22. Februar 2016 @ 06:56

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