Darkstars Fantasy News


9. April 2016

The Huntsman and the Ice Queen
Spoilerfreie Kurz-Review

Category: Filme/Serien,Rezensionen – Darkstar – 09:00

Gestern abend habe ich mir „The Huntsman and the Ice Queen“ angeguckt.

Inhaltlich will ich in dieser Kurz-Review gar nicht auf den Film eingehen – da verraten leider der zweite und dritte Trailer bereits ein bisschen zu viel. Stattdessen beschränke ich mich heute auf’s Wesentliche:

Kino oder DVD?

Der Gang ins Kino ist okay, aber kein Muss, falls ihr ein gutes Heimkino habt und warten könnt.

Seid ihr Fairy Tale-Fan? Dann geht rein.

Wie schlägt er sich im Vergleich zu anderen Fairy Tale-Filmen?

Also, inhaltlich fand ich ihn besser als „Snow White and the Huntsman“, von dem ich doch arg enttäuscht war. Visuell war er allerdings wiederum eine ganze Kante schwächer als sein Vorgänger.

An „Maleficent“ kommt er leider nicht ran.

Streckenweise hat er mich an „Willow“ erinnert – wohl vor allem wegen der Zwerge und der Abenteuer/Action-Sequenzen.

Was hat mich genervt?

Es gibt m. E. ein paar Continuity-Fehler zu „Snow White and the Huntsman“. So habe ich mich zum Beispiel gefragt, wo in den Passagen, die vor dem ersten Film spielen, denn bitteschön der Bruder von Ravenna ist.

Zudem fand ich die Motivation der Ice Queen streckenweise zu flach – und auch die Begründung der Entscheidungen so mancher Charaktere. Gerade auch die wechselhafte Beziehung der Schwestern, Ravenna und Freya untereinander, war mir nicht klar genug umrissen und definiert und wechselte je nach Anforderungen der Handlung. Das war schade.

Was hat mir gefallen?

Die Story in ihren Grundzügen; die Anfangssequenz, die Frauenpower, die der Film trotz des prominenten „Huntsman“ im Titel hat – und den Humor!

Der war glaub ich die große Stärke des Films. Im Verlauf des Streifens tauchen ein paar weibliche Zwerge auf; blöde Idee, dachte ich im Vorfeld – im Film habe ich festgestellt, dass gerade die gerockt haben! Das hat dem Streifen gut getan.

Auch Ravennas Rückkehr fand ich sowohl visuell als auch von der Idee her ansprechend.

Ach ja, und dann ist da noch Eric, der Huntsman selbst – in „Snow White“ fand ich ihn sympathisch, aber etwas tumb. In „The Huntsman and the Ice Queen“ bekommt er wesentlich mehr Profil. Und Jessica Chastain als sein weiblicher Gegenpart macht ihre Sache sehr gut.

Fazit:

Obwohl der Film optisch nicht mit „Snow White and the Huntsman“ mithalten kann, lohnt sich der Gang ins Kino schon, wenn man auf Popkorn-Fantasy-Unterhaltung steht. Ich habe in den vergangenen Jahren wesentlich schlechtere Fantasy-Streifen gesehen und mich auch wesentlich weniger amüsiert.

Generell habe ich zwar das Gefühl, da wäre mehr drinn gewesen, und der Film hat definitiv Luft nach oben, aber insgesamt war es ein kurzweiliger Abend, es hat Spaß gemacht – und hey, ich würde einen dritten Teil gucken!

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