Darkstars Fantasy News


27. November 2010

Interview mit Olga A. Krouk

Category: Interviews – Darkstar – 19:43

Olga Krouk (Foto: H. Mielke; Style/Design: S. Cherner)Olga Krouk (Jahrgang 1981) ist nicht nur eine verdammt sympathische, junge Frau (ich darf das sagen, denn ich habe meine Nautilus-Kollegin auf der diesjährigen Leipziger Buchmesse endlich auch mal live und in Farbe kennen lernen dürfen), sondern auch eine sehr talentierte Autorin.

Nach Veröffentlichungen in diversen Anthologien und ihrem Mystery-Thriller Staub zu Staub im Sieben Verlag erscheint bei Heyne ihre Urban Fantasy-Reihe um Gestaltwandler, Hexen und Nachtzehrer im heutigen Hamburg. Der abschließende Teil der Trilogie – Hexenseelen – wird Anfang Dezember erscheinen.

Ein passender Zeitpunkt, Olga mal so richtig auf den Zahn zu fühlen!

Interview mit Olga A. Krouk

Liebe Olga, für die Leser, die deine Urban Fantasy-Trilogie noch nicht kennen: Was erwartet uns in deiner Reihe?

Action, Intrigen, Liebe und so manche überraschende Wendung.
Die Reihe ist sehr miteinander verflochten, mit jedem Band entdeckt der Leser ein paar Puzzlesteine mehr, die nach und nach ein Gesamtbild ergeben. Nicht selten muss man bereit sein, seine ursprüngliche Meinung zu revidieren. Es ist also ratsam, die Bücher der Reihenfolge nach zu lesen, obwohl jeder Roman vordergründig eine eigene Handlung hat und im Großen und Ganzen abgeschlossen ist.

Ich habe versucht, die Charaktere so darzustellen, dass keiner von ihnen „typisch gut“ oder „typisch böse“ ist. Wenn ich andere Bücher lese, möchte ich miträtseln, mir selbst eine Meinung bilden – als Autorin habe ich die Möglichkeit, diese Vorlieben in meinen Romanen umzusetzen. So möchte ich den Leser dazu bewegen, vieles selbst zu entdecken, so zu sagen zwischen den Zeilen zu lesen und sich zusammen mit den Hauptfiguren auf die Suche nach der Wahrheit zu begeben.

Und worum geht es im abschließenden Band genau?

HexenseelenEs geht um den alles entscheidenden Showdown. In den Vorgängerbänden wurden die Karten immer wieder neu gemischt. Nun stehen die Figuren vor dem allerletzten Spiel, das die Zukunft der Welt entscheiden könnte.
Aber vor allem geht es um zwei ganz unterschiedliche Figuren, die zueinander finden wollen: Conrad, der gefährlichste Untote Hamburgs, und Ylva, eine junge Frau, die eines Tages ohne jegliche Erinnerung an ihr vergangenes Leben aufgewacht ist.

Zwei von drei Titeln deiner Trilogie sind inzwischen veröffentlicht. Bist du mit der bisherigen Reaktion zufrieden?

Natürlich kann ein Buch nicht jedem gefallen, aber im Schnitt haben mich überwiegend sehr positive Meinungen erreicht, über die ich mich unglaublich gefreut habe. Und wenn es auch nur einen Leser gibt, der meine Romane mochte, dann bin ich glücklich.

Verlief beim Schreiben des letzten Teils alles nach Plan?

Den dritten Teil zu schreiben hatte seine positiven wie negativen Seiten.
Positiv war, dass ich das Setting und die Figuren inzwischen sehr gut kannte. Ich musste mich nicht warm schreiben oder mich auf einem unbekannten Terrain vorsichtig vorantasten. In den dritten Teil reinzukommen war, wie nach Hause zurückzukehren.
Und genau darin, was zunächst so positiv klingt, lag auch die größte Schwierigkeit: Ich habe gespürt, dass ich langsam einen Tapetenwechsel brauchte. Eine neue Herausforderung, so zu sagen.

Große Umstellungen im Plot habe ich beim Schreiben nicht vorgenommen. Da hat mein aktuelles Projekt sich mir um einiges mehr widersetzt.

Wie bist du zum Schreiben gekommen? Weißt du noch, worum es in deiner ersten Geschichte ging?

Zum Schreiben bin ich recht unspektakulär gekommen: Es hat mich schon immer gereizt und die ersten Anfänge gehen auf die 3. Klasse zurück. Zu dieser Zeit habe ich ein Schulheft mit Märchen vollgeschrieben und es meinen Mitschülern zum Lesen gegeben.
Worum es da ging? Genau weiß ich das nicht mehr, aber es gab eine Hexe, die in einem Häuschen auf Zementrädern wohnte.

Was treibt dich heute an? Was ist deine Motivation?

Auch hier ist alles recht unspektakulär. Meine Motivation sind Abgabetermine. Ich schätze, ohne sie könnte ich überhaupt keinen Roman zu Ende schreiben, denn irgendwo in der Hälfte kommt unweigerlich ein Punkt, an dem ich nur noch den Anfang überarbeite und darüber nie hinauskomme. Der Abgabetermin gibt mir den Schub, weiter zu machen und die Zweifel zurückzustecken.

Eine weitere großartige Hilfe und Ansporn geben mir meine Testleser, die mich während des Schreibens begleiten. Wenn ich sehe, wie schön der Text nach einer Überarbeitung wird, dann sprühe ich buchstäblich vor Tatendrang weiterzumachen.
Und natürlich ist es immer wieder ein wunderbar beflügelndes Erlebnis, wenn ich eine positive Rückmeldung von einem Leser bekomme – dann weiß ich, dass es „da draußen“ jemanden gibt, der meine Romane gern liest. Und genau dafür schreibe ich ja.

Du wurdest in Moskau geboren, hast in der Ukraine und in St. Petersburg gelebt, ehe es Dich nach Deutschland verschlagen hat. Inwiefern haben Deine osteuropäischen Wurzeln Einfluss auf Deine Arbeit als Autorin?

NachtseelenDas ist schwer zu beantworten. Ich schreibe so, wie ich eben schreibe, und ob das meinen osteuropäischen Wurzeln zu verdanken ist oder nicht, kann ich nicht beurteilen.
In der Trilogie gibt es jedenfalls eine Schlüsselfigur, die ebenfalls osteuropäische Wurzeln hat und in meinem aktuellen Projekt ist ein Wodjanoi anzutreffen – eine bekannte Gestalt aus russischen Märchen.
Im Moment bin ich von den Möglichkeiten begeistert, die mir als Genre-Autor die so genannte „E-Literatur“ bietet. Vielleicht deshalb, weil ich – nicht zuletzt durch solche großartigen Autoren wie Bulgakov – davon überzeugt bin, dass man die Unterhaltung und den Anspruch miteinander verbinden kann. Die „E-Literatur“ verbirgt ungeahnte Schätze, wenn man bereit ist, sie zu entdecken. Durch sie habe ich zB. gelernt, bei dem Leser Gefühle zu erzeugen, ohne diese explizit zu benennen. Zurzeit beschäftige ich mich mit der Frage, was ich alles allein durch einen Erzähltext erreichen kann.

Wie viel Recherche war nötig, um den Romanschauplätzen ihr authentisches Feeling zu verleihen?

Meine Romane sind in Hamburg angesiedelt und die Stadt spielt eine große Rolle in der Trilogie. Wer allerdings Touristenattraktionen erwartet, der ist mit einem Reiseführer besser bedient. Viel eher liegt mein Augenmerk auf den Plätzen, die auf den ersten Blick ganz gewöhnlich erscheinen und vielleicht in der einen oder anderen Variante auch in anderen Städten anzutreffen sind. Doch gerade an diesen Orten vereinigt sich das Fantastische wunderbar mit der Realität.

Als Beispiel: „Ein Ort für Begegnungen“ ist der Slogan für den Alsterdorfer Markt im Norden Hamburgs. Dass ihn ausgerechnet Untote für eine Versammlung aussuchen, haben die Bewohner vermutlich nicht bezweckt.
Aber auch historische Orte spielen eine zentrale Rolle: Der ehemalige Pesthof, den die Königin einer Metamorph-Gemeinde für einen Stützpunkt auserkoren hat, und ein Bunker an der Helgoländer Allee, in dem ein geheimnisvoller „Messias“ seine Pläne schmiedet.
Sehr gern besuche ich die Orte, die in meinen Romanen auftauchen, selbst, und mache Fotos davon, um mehr „ortstypische“ Details einzustreuen. Wenn es nötig ist, befrage ich auch Experten. Bezüglich des erwähnten Bunkers war Herr Rossig von „unter hamburg“ e. V. (www.unter-hamburg.de) eine große Hilfe.

Erzählst du uns ein bisschen darüber, wie einer deiner Romane entsteht?

Wenn ich eine Idee für romantauglich befinde, beginne ich mit einem Figurendiagramm. Die erste Frage lautet also: Welches Personal brauche ich und in welcher Beziehung stehen meine Leute zueinander? Bereits dadurch wird die Grundidee verfeinert. Danach setze ich mich an das Exposé, das den Verlauf der Handlung und die größten Meilensteine aufzeigt. Ich kann jedem angehenden Autor nur empfehlen, ein Exposé vor dem Romanschreiben anzufertigen. Nach dem Exposé geht es oft zum Kapitelbauplan, indem ich die Handlung noch einmal verfeinere und in die wichtigsten Szenen unterteile.
Vielleicht entsteht hier der Eindruck, dass ich strikt nach Plan vorgehe, doch in Wirklichkeit lasse ich genug Raum für spontane Ideen und bin neuen Einfällen keineswegs abgeneigt. Der ausführliche Plan hilft mir dabei zu prüfen, wie die spontane Idee sich in das Gesamtkonzept einfügt und welche Veränderungen dadurch entstehen. Ich kann dann viel leichter sehen, ob sie mich weiterbringt, oder in eine Sackgasse führt.

Hast du irgendwelche seltsamen Angewohnheiten beim Schreiben?

SchattenseelenSeltsame Angewohnheiten wohl nicht, aber vor dem Schreiben hilft mir oft Musik, mich auf den Roman einzustimmen. Im Grunde geht es dabei immer nur um jeweils ein Lied, das mich – aus welchen Gründen auch immer – sofort an das aktuelle Projekt denken lässt. Dieses Lied begleitet mich dann ein halbes Jahr lang und ich werde in dieser Zeit nie müde sein, es mir anzuhören.
Im Moment muss sich z.B. maNga mit „We could be the same“ für mich bis zur Heiserkeit anstrengen.

Gibt es etwas, dass du niemals schreiben würdest?

Ich möchte nichts ausschließen, aber ich denke, mit “Space Opera” würde ich mich eher schwer tun. Mit typischen ChickLit-Romanen hätte ich vermutlich auch Schwierigkeiten, weil ich im Genre einfach nicht bewandert bin, ich lese solche Romane extrem selten. Und die „E-Literatur“, aber hier liegt der Grund nicht darin, dass ich das nicht schreiben möchte, sonder eher, dass ich das einfach nicht könnte, weil ich ihr nicht gewachsen bin.
Ansonsten bin ich für alles offen.

Was reizt Dich an Urban Fantasy?

Die vielen Möglichkeiten, die dieses Genre bietet. Aber vor allem, dass es das Fantastische mit der Realität verbindet. Ich möchte etwas Magie in mein Leben lassen und sie zumindest in meinen Romanen hautnah erleben.

Gab es einen Moment, an dem du das Buch am liebsten an die Wand geklatscht hättest?

Da es während der Schreibarbeit noch gar kein Buch gibt, das ich an die Wand klatschen könnte: nein. Einen Laptop durch das Zimmer zu werfen, ist mir zu teuer.
Aber natürlich kommt es vor, dass mich ein Roman zur Verzweiflung bringt, mich provoziert, manchmal sogar verspottet. Es hilft nur eins – durchzuhalten, dazuzulernen und, ganz wichtig: den Wurm zu finden. Also zu begreifen, warum der Roman nicht so will wie ich. Wenn der Wurm gefunden und beseitigt ist, läuft alles super.
Aus Erfahrung kann ich sagen: Im Nachhinein sind meine liebsten Bücher die, die mich am meisten herausgefordert haben.

Woran erkennst du, dass sich eine Idee dazu eignet, zu einem Romanplot ausgearbeitet zu werden?

Es gibt lokale Ideen (Konflikte), die z. B. die Spannung einer Szene tragen, und globale Ideen, die einen ganzen Roman hochstemmen können. Die Frage, die ich mir also beantworte, ist relativ einfach: Ist die Idee stark genug, um einen ganzen Roman zu tragen?

Wie hat sich deiner Meinung nach das Genre Fantasy in den letzten Jahren verändert?

Es gibt immer wieder Moden, die kommen und gehen. Mal ist ein Thema sehr populär, mal ein anderes. Diesen Moden nachzulaufen würde ich keinem Autor empfehlen. Denn einige Hype-Wellen sind schon vorbei, bevor man die erste Seite geschrieben hat.
Eine wirklich positive Veränderung kann ich allerdings dennoch beobachten: Während vor zehn Jahren hauptsächlich amerikanische Autoren den deutschen Markt dominiert haben, suchen die Verlage inzwischen verstärkt nach heimischen Talenten und geben somit neuen deutschen Autoren durchaus eine Chance.

Und würdest du sagen, dass diese potentiellen Veränderungen auch Auswirkungen auf deine Art zu Schreiben hat(te)?

Man sollte sich immer fragen, für wen man schreibt, was die konkrete Zielgruppe ist und wonach sie verlangt. Danach schaut man, ob dies sich mit der eigenen Geschichte vereinbaren lässt. Im Vordergrund sollte aber immer noch die Geschichte stehen, die man erzählen möchte. Das ist eine gewisse Gratwanderung: Offen für Leserwünsche sein, und dennoch sich selbst nicht zu verleugnen.
Meine besten Berater sind in diesem Segment meine Agentin und meine Lektorin.

Gelten deiner Meinung nach hierzulande andere Regeln bezüglich eines (guten) Fantasy-Romans als in Übersee?

Mit der Literaturszene in den USA kenne ich mich nicht aus. Was die Leser in Übersee verlangen, weiß ich leider nicht.
Aber vor einiger Zeit habe ich mich mit meiner Lektorin unterhalten, und sie meinte, dass es durchaus einen Wahrnehmungsunterschied in Sachen Heldinnen-Charaktere gibt. In den USA sind toughe Heldinnen sehr populär, die wissen, dass eine Browning kein Schoko-Gebäck ist. Während in Deutschland viel besser Romane mit netten, sympathischen Frauen laufen, die von den starken Helden gerettet werden müssen, bevor die Brownies im Ofen zu Asche werden.

Wenn heute RTL zu dir kommen würde mit der Idee, aus „Schattenseelen“ einen TV-Zweiteiler zu machen, würdest du ja sagen?

Ich wüsste jetzt nicht, aus welchem Grund ich hätte nein sagen sollen. Es würde mich unglaublich freuen, wenn ein Produzent auf die Trilogie aufmerksam geworden wäre.

Stehen Termine für Lesungen an, wo man dich treffen bzw. dir zuhören kann?

Am 29. November bin ich mit einer Lesung in Eichstätt. Auch auf der Leipziger Buchmesse werde ich höchstwahrscheinlich lesen. Und natürlich begleite ich oft Leserunden, bei denen man mich zwar nur online, dennoch durchaus persönlich antreffen kann. Der Kontakt zu den Lesern ist mir unglaublich wichtig, und ich freue mich immer, sie auch persönlich zu treffen.

Wenn du einen fiktiven Charakter (aus deinen Werken oder denen eines anderen) treffen könntest: Wer wäre das und weshalb?

Staub zu StaubIch habe noch nie das Bedürfnis verspürt, eine meiner Figuren real zu treffen, und habe in diesem Bezug nie mit dem „Was wäre wenn“ – Gedanken gespielt. Aber ich schätze, es wäre dann Maximilian Helmgren aus Staub zu Staub. Wenn er für mich Geige spielen würde, könnte er von mir aus so viel mit Kaffee verdünnten Zucker bekommen, wie er möchte.

Was ist das Verrückteste, was du jemals getan hast?

An der Uni gab es einen Kommilitonen, der ziemlich schüchtern war, wenn es um seine Person ging. Ich habe ihn oft geneckt. Einmal saßen wir im Saal, wo gleich die Vorlesung beginnen sollte. Der Professor war auch schon da. Ich meinte dann zu dem Kommilitonen (sinngemäß): Ach, was bist du denn so schüchtern? Du bist doch klasse, das könnte ich sogar vorne auf die Tafel schreiben.
Er meinte, ich würde mich das nicht trauen.
Er hatte sich geirrt.

Ich bin nach vorne gegangen, „[Name] du bist der Beste!“ geschrieben, mich umgedreht und gesagt: „Wer sich jetzt fragt, wer [Name] ist, er sitzt genau da!“ (und auf ihn gezeigt)
Nachdem habe ich nie wieder gehört, dass irgendjemand gesagt hätte, ich würde mich etwas nicht trauen.

Welche schreibtechnischen Pläne hast Du in nächster Zeit?

Im Moment schreibe ich an einem All Age-Roman. Die Handlung spielt in Hamburg, allerdings nicht in der Welt, wie wir sie kennen, denn die Dämonen haben dort die Macht übernommen und unterdrücken die Menschheit. Regelmäßige „Statusberichte“ dazu gibt es in meinem „Journal“ auf www.olgakrouk.de zu lesen.

Liebe Olga, vielen Dank, dass du dir Zeit für das Interview genommen hast! Für die berufliche und private Zukunft alles Liebe und viel Erfolg!

Vielen Dank für die guten Wünsche und diese Gelegenheit, mich und meine Arbeit deinen Lesern vorzustellen!

Olgas Website samt Blog findet ihr hier!

Leserunden-Termine zu Olgas Büchern gibt’s hier!

Das Copyright des Autorenfotos liegt bei der Autorin sowie Henriette Mielke (Foto) und Svitlana Cherner (Style/Design).

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17 Comments »

  1. Hm, weiß nicht, ob ich mich der Meinung von Olgas Lektorin anschließen kann. Ich weiß aber, wie dieser Eindruck entstehen kann. Die taffen Heldinnen sind vor allem in Paranormaler Fantasy zu finden, das „damsel in distress“ Klische hingegen eher in Paranormalen Liebesromanen.
    Am deutschen Markt gibt es keine strenge Trennung zwischen Paranormaler Fantasy (urban fantasy) und Paranormalen Liebesromanen (paranormal romance) wie am amerikanischen.
    Die dortigen Phantastischen Magazine haben schon Schwierigkeiten ersteres zu akzeptieren, alles, was mit Romance zu tun hat, ist von den Puristen verpönt. Trotzdem verkaufen sich in der Regel auch in den USA die Paranormalen Liebesromane besser.
    Viele Paranormale Fantasyautoren versuchen sogar den Liebesromanmarkt anzuzapfen, indem sie der Heldin als Nebenhandlung ein interessantes Liebesleben verpassen. Patricia Briggs, zum Beispiel, spricht ganz offen darüber, dass Mercys Beziehung zu Sam und Adam von ihrem Verlag eine Forderung von ihrem Verlag war.

    Comment by hwm — 28. November 2010 @ 09:03

  2. Sehr interessant! Sowohl die Aussage von Olgas Autorin, als auch deine Anmerkungen.

    Was wäre dann Ilona Andrews „Land der Schatten“ / „On the Edge“?
    Das wäre dann eher Paranormal Romance als Paranormal Fantasy, oder?

    Comment by Darkstar — 28. November 2010 @ 15:07

  3. Andrews Edge Reihe wurde definitiv als Paranormaler Liebesroman konzipiert – jeder Roman dreht sich um ein anderes Paar, das zusammenfindet. Dabei verwendet Andrews klassische Archetypen in neuem Gewand – Aufgaben mit der Vermählung als Preis in On the Edge (Land der Schatten), Romeo und Julia in Bayou Moon.

    Allerdings eignet sich Andrews Stil nicht ganz für Paranormale Liebesromane – viel zu viel Blut und viel zu wenig Kitsch ;-)

    Comment by hwm — 28. November 2010 @ 18:36

  4. Schön das du die letzte Amerkung zu Land der Schatten noch gemacht hast hwm, denn das hätte ich sonst noch erwähnen wollen. Klar hat die Liebesgeschichte eine zentrale Rolle im ersten Band (die folgenden kenne ich noch nicht) aber es liest sich doch ganz anders, als man es von einem „typischen“ Liebesroman erwarten würde. Vom reinen Lesegefühl her würde ich sagen das Land der Schatten 1 fluffige Urban Fantasy ist, mit märchenhafter Romantik.
    (Auch weil dieser Paranormal Begriff mich nervt und ich ihn eher für überflüssig halte.)

    Comment by Feenfeuer — 29. November 2010 @ 08:22

  5. Ich gebe ja zu, ich habe „Land der Schatten“ bewusst in den Raum gestellt; dass da die Liebesgeschichte zentral im Vordergrund steht, ist mir natürlich auch klar ,-)
    Übrigens: Bayou Moon – Sumpflandschaft meets Romeo & Julia klingt ja gar nicht uninteressant … ,-) Da haben die Andrews ja gleich zwei Klassiker (ich sage bewusst nicht Klischees, wie man das als Zyniker machen könnte) in den ersten beiden Bänden der Reihe verbraten.

    Gleich nochmal Werbung mach: In der aktuellen NAUTILUS ist ja ein Interview mit den beiden (samt meiner positiven Rezension) zu Land der Schatten, in dem sie selbst zugeben, dass das Buch in Richtung „Liebesschmonzette“ geht ,-)

    Jetzt bin ich nur noch gespannt, wieviel Romance-Anteil Olgas Romane haben und wieviel Urban Fantasy-Anteil

    Comment by Darkstar — 29. November 2010 @ 08:55

  6. Eine Weile überlegt, ob ich was dazu sagen soll, nur erwähnt, falls sich jemand wundert … *g*
    Ich möchte mich der Lektorin auch nicht unbedingt vorbehaltlos anschließen, obwohl es natürlich sichtbare Unterschiede gibt. Ich z.B. mag keine Heldinnen, die gerettet werden müssen und kenne eine ganze Menge Leserinnen, denen es genauso geht. Außerdem dürften sich die Übersetzungen dann auch nicht so gut verkaufen, wenn die Trennung wirklich so strikt wäre.
    Ansonsten möchte ich mich den ersten Beitrag von hwm anschließen und eine Sache ergänzen: Nicht nur den amerikanischen Magazinen geht es so. Ich suche ja noch krampfhaft nach einem Fantasy/Phantastik Magazin hier in Deutschland, das ich monatlich lesen kann. Leider lese ich in zwei Genres, die sich nach Auffassung der meisten Macher nicht vertragen. Und es stößt mir einfach sauer auf, wenn ich einen hochnäsigen und herabwürdigenden Artikel nach dem nächsten lesen muss. Auch sollte den Jungs (!!!) mal jemand sagen, dass Paranormals nicht nur aus Vampiren bestehen. Könnten sie es einfach nehmen wie es ist oder eben gar nicht erwähnen, wäre ich ja schon zufrieden. Aber dieses Lächerlich machen … was bringt ihnen das?
    Was mich zu den Jungs hier bringt ;) Habt Ihr denn schon mal einen „klassischen Liebesroman“ (die Anführungszeichen sind Absicht) gelesen? Warum wird das von vorne herein immer als Kitsch(ig) abgetan?
    Die erwähnten Romane kenne ich leider nicht, kann daraum auch nichts dazu sagen. Das die Grenzen zwischen den Genres schwimmen habe ich ja immer versucht Euch näher zu bringen. Schön zumindest, dass Ihr Euch drauf eingelassen habt. Und doch relativ zufrieden seid oder? ;)
    @Feenfeuer: Warum magst Du den Begriff „Paranormal“ nicht? Wie würdest Du das Genre (und es ist ein eigenes Genre – mittlerweile?) denn nennen oder abgrenzen?

    Comment by Soleil — 29. November 2010 @ 17:35

  7. Hallo Soleil,

    danke auch für deinen sehr interessanten Beitrag. (Oh je, die arme Olga, eigentlich soll es hier doch um sie und ihre Bücher gehen!).

    Wegen deiner Nachfrage zum Fantasy/Phantastik-Magazin: Was gefällt dir eigentlich an der NAUTILUS nicht? Da haben wir auch immer mal wieder Romantasy-Literatur im Fokus, und abwertend wird das eigentlich auch eher nicht betrachtet, sondern schon neutral bis positiv. Wage ich zumindest zu behaupten.

    Hm, ich vermute mal, dass sich Liebesromane genau so viele falsche und nicht ganz zutreffende Vorurteile gefallen lassen müssen wie auch die Fantasyliteratur.
    Eigentlich habe ich nichts gegen das Thema und glaube auch nicht, dass es unbedingt *kitschig* sein muss.

    Deshalb meine Aufforderung an Dich, Soleil: Welchen Liebesroman sollte ich deiner Meinung mal lesen und dann hier beurteilen, um das Genre einfach mal offen und vorurteilsfrei auszutesten?

    Comment by Darkstar — 29. November 2010 @ 17:50

  8. @Soleil: Ich hab das nicht als kitschig abgetan, nur gesagt das ‚Land der Schatten‘ für mich nicht typisch Liebesroman ist, weil ich die Geschichte eher für fluffige Urban Fantasy halte, in der es halt auch Romantik gibt.

    Ja, das ist halt die Frage ob es ein eigenes Genre ist… Wenn es eins ist, sollte es auch einen eigenen Begriff haben, aber ich zweifel ein wenig daran, das es den wirklich braucht. Wo ist denn die Abgrenzung von Paranormal Romance zur Romantasy oder z.B. zur Mystery mit Romantik oder zur romantischen Urban Fantasy? Ich weiss es nicht.
    Ist eine Geschichte von einer Frau und einem heissen Feuerwehrmann, der nachts zum Werwolf(lover) wird nicht eigentlich Mystery oder Urban Fantasy?
    Dieses Paranormal Ding verwirrt mich eher, als das es mir hilft ein Buch einzuordnen, wobei es als Begriff für Liro Leser natürlich sehr nützlich sein kann.

    Comment by Feenfeuer — 29. November 2010 @ 19:23

  9. @Feenfeuer – wow. Jetzt wird es interessant.

    Also, für mich ist die Geschichte einer Frau mit einem heissen Feuerwehrmann, der nachts zum Werwolflover wird, eindeutig ein perfektes Beispiel für „Paranormal Romance“ und definitiv nicht primär Mystery oder Urban Fantasy.

    Begründung: Die Liebesbeziehung der beiden hat mehr Gewicht im Roman als die eigentliche Story.

    Paranormal Romance ist ja eigentlich auch nur die Bezeichnung des Genres in Amerika, die bei uns hier kaum verwendet wird. Da hast du recht, hierzulande würde man (manchmal) eher Romantasy dazu sagen.

    @Soleil: Mein Vorurteil an einen LiRo wäre zum Beispiel, dass auf jeden Fall eine Sexszene vorkommen muss. Ist das zum Beispiel richtig?

    Comment by Darkstar — 29. November 2010 @ 19:30

  10. Achherje, nu geht’s aber los ;)
    Aber erstmal kurz erwähnt: Ich habe das Interview mit Olga gelesen und bin nun noch angefixter als zuvor. Soll heißen, wenn ich das nächste Mal eines ihrer Bücher sehe, schaffe ich es mir an! (Wenn mir einfällt, in welcher Reihenfolge ich sie lesen muss.)

    @Darkstar:
    Uff. Ich würde sagen, Du kommst einfach mal bei mir vorbei und bringst einen Koffer mit ;) Welche Art LiRo würdest Du denn bevorzugen? Also die mit phantastischem Bezug? Einen, meiner Meinung nach, unterschätzten von Sara Douglass könnte ich Dir empfehlen, obwohl das eher die harmlose Variante ist. Dafür aber richtig romantisch. (Ist natürlich auch nicht wirklich ein LiRo)
    Oh und wenn Du endlich mal die Trilogien von Robin Hobb lesen würdest … ;) Fantasy in erster Linie, aber mit einer Liebesgeschichte, wie ich es auch danach nur selten gelesen habe.
    „Richtige LiRos“ haben so viele Untergenres wie die Fantasy auch. Übrigens.
    Kleine Eingrenzung wäre da irgendwie hilfreich.

    Ähm Nautilus. Mhm. So öffentlich formuliere ich es mal vorsichtig. Gefällt mir schon gut, so im Großen und Ganzen, aber es gibt eben doch Töne, die mir nicht gefallen. Oder Beiträge, die ich an sich oder auch in dieser Form als überflüssig ansehe. Die mich eher verärgert haben, auch wenn es drumherum anderes zu lesen gab. Und wenn ich einmal verärgert bin, schaue ich nicht jedes Mal wieder nach. Leider liegt das Heft (wie so viele andere, bei denen es ums lesen geht) nicht überall herum zum blättern und für „nur mal so“ habe ich nicht das Geld.
    Ich kenne ja auch einige der Autoren, die mitschreiben und weiß, wie die ticken. Und so leicht ist niemand vom Gegenteil zu überzeugen, das weiß ich, denn ich gehörte mal zu ihnen. Aber ich gebe nicht auf. ;)
    Mir geht es halt darum, dass ich für jede Leseleidenschaft ein Magazin habe, das mich auf dem Laufenden hält. Was LiRos angeht habe ich eines ;) jetzt suche ich noch eines für „normale“ Phantastik (kann auf den Paranormal-Teil da also auch gut verzichten). Aber wenn ein Genre sich über das andere mokiert oder lustig macht, ist das für mich auch wenig professionell. Andererseits aber vielleicht auch wieder das, was die Leserschaft will? Ich kenne mich da nicht gut genug aus. Ich weiß nur, dass es mich einfach traurig macht und wenn ich ein Magazin lese, dann aus Spaß und nicht um traurig oder genervt zu werden.

    (Wie lang kann ein Antwort-Post bei Dir eigentlich sein? Ich fürchte, wir werden es jetzt herausfinden.)

    @Feenfeuer:
    Das mit dem kitschig war auch weniger auf Dich bezogen. Wobei wir das Thema ja nicht das erste Mal streifen *hüstel*
    Land der Schatten kenne ich (noch) nicht.
    Als Fantasyfan (ja, ich habe zwei Seelen *harhar*) mag ich das Vampirzeugs ja auch nicht. Bzw. bin total genervt, wenn ich bei einem Onlinebuchhändler „Fantasy“ anklicke und dann nur Vampire, Gestaltwandler und Dämonen bekomme. Denn eigentlich will ich da schon Fantasy und nicht Paranormal.
    Wie bei allen Untergenres verwischen die Grenzen, das kann man nicht verhindern. Aber ich finde es leichter all das in ein Genre „Paranormal“ zu packen, als alles, aber wirklich alles unter Fantasy laufen zu lassen.
    Tip: Die ganzen Genrebezeichnungen, die Du aufgezählt hast, stammen von jemandem, der auch nicht weiß, wie man das nennen soll ;) Darum gibt es ja so viele und hat sich ein Begriff erst einmal eingebürgert … ICH würde keines der Bücher je so nennen. „Romantasy“ als Wort geht ja schon mal gar nicht! Und „Romance“ ist für mich wieder etwas völig anderes. Aber dazu muss man die Untergenres des LiRo kennen … sonst führt es zu weit.

    @Darkstar:
    Was für einen LiRo meinst Du denn?
    Nein, es muss keine Sexszene drin vorkommen, es hat sich aber gezeigt, dass sich Romane, in denen eine drin ist, besser verkaufen. Darum halten Verlage ihre Autoren schon mal an, da welche einzubauen, auch wenn es vielleicht gar nicht passt. (Gerne auch im Nachhinein) Bin schon auf einige solcher Geschichten gestoßen. Meine Meinung: Entweder es passt oder es passt nicht. Bei letzterem lasst es bitte weg!
    Das Genre wandelt sich und wird, finde ich zumindest, selbstbewusster. Und das hat es auch verdient.
    Andersherum gefragt: Was stört Dich denn an Sexszenen (außer dem Offensichtlichen)?

    Ich mache mal Schluss und hoffe, der Beitrag sprengt nicht den Umfang. :)

    Comment by Soleil — 29. November 2010 @ 20:06

  11. @ Darkstar:
    Die Julia in Bayou Moon beweißt etwas mehr Hausverstand als die von Shakespear und schafft es ins Erwachsenenalter. Mehr sage ich dazu nicht ;-)

    @ Feenfeuer:
    Ich verwende den Ausdruck Paranormale Fantasy, weil ich den amerikanischen nicht ausstehen kann. Urban Fantasy sagt für mich nichts aus (Fantasy, die in der Stadt spielt) und ist viel zu eng gezogen. Charlaine Harris Sookie Stackhouse Reihe, Nicole Peelers Jane True Reihe, etc. spielen zum Beispiel in ländlichen Gegenden, gehören aber definitiv zum Subgenre.

    Den Begriff Romantasy höre ich in letzter Zeit immer wieder – er gefällt mir eigentlich recht gut. Aber wie unterscheidet ihr zwischen Romantasy, die in einer gänzlich erfundenen Welt spielt, und Romantasy, in der die Welt der unseren gleicht?

    @ Soleil:
    Seltsam, nicht wahr? Leser von Liebesromanen sind anderen Genres oft aufgeschlossener als umgekehrt. Ich finde es besonders witzig, wenn sich Sci Fi Fans über den mangelnden Respekt beklagen, der ihrem Genre gezeigt wird, nur um im nächsten Atemzug über Liebesromane herzuziehen :-)

    Zu (Paranormalen) Liebesromanen habe ich ein gespaltenes Verhältnis. In diesem Genre werden viele Archetypen/Klischees akzeptiert, mit denen ich wenig anfangen kann oder die ich absolut hasse. Bei meinem letzten Steampunk Liebesroman kam zum Beispiel eine „gute“ Vergewaltigung vor (Held vergewaltigt die Heldin). Ich hätte am liebsten geheult. Nicht nur, weil eine Autorin so etwas in ihren Roman einbaut, sondern weil die überwiegend weiblichen Leser diesen Roman in den Himmel loben und in ihren Rezensionen die Vergewaltigung nicht einmal erwähnen.

    Ich finde leider viel zu selten Liebesromane, bei denen ich nicht das Gefühl habe, dass die Autorin ein Schema abarbeitet und bei denen ich den Charakteren ihre Gefühle füreinander abkaufe.

    Ilona Andrews schreibt zwar keine typischen Paranormale Romantasy, aber ich glaube an das, was ihre Charaktere empfinden.

    Comment by hwm — 29. November 2010 @ 20:22

  12. @Soleil:

    Ich meinte das mit der Sexszene nicht böse; ich wollte nur sagen, so denke ich ganz ohne Plan über diese Romane. Ich hab nachgefragt, weil ich mir bewusst wurde, dass das vielleicht total falsch ist! Danke für den Hinweis

    Comment by Darkstar — 29. November 2010 @ 21:16

  13. SO, und jetzt bitte ich euch darum, keine Kommentare zu diesem Thema hier mehr zu posten. Ich richte einen eigenen Beitrag ein, in dem ich mir herausnehme, eure Kommentare einzufügen. Ich hoffe, das ist für euch in Ordnung?

    Wenn dem nicht so ist, bitte einen kurzen Hinweis. Dann lösche ich den Beitrag wieder. Ansonsten werden morgen abend hier alle Kommentare bisher gelöscht, weil sie ja im anderen Beitrag schon enthalten und viel besser aufgehoben sind ,-)

    Comment by Darkstar — 29. November 2010 @ 21:18

  14. @Soleil
    Die Reihenfolge lautet: „Schattenseelen“ – „Nachtseelen“ – „Hexenseelen“
    Und wenn du zusammen mit anderen lesen magst, bist du ganz herzlich zur Leserunde „Hexenseelen“ eingeladen: ab dem 19.12. in Bella’s Wonderworld-Forum oder ab dem 14.01. im Leser-Welt-Forum

    @Alle
    Es freut mich, dass aus dem Interview so eine rege und interessante Diskussion entstanden ist. Allgemein finde ich, dass man jede Aussage, was Prognosen oder Mutmaßungen angeht, mit Vorsicht genießen sollte. Meistens steht man vor einem Fakt (z.B. die Verkaufszahlen) und man kann nur raten, was denn die Ursache für eine positive oder negative Entwicklung war. Warum ein Buch plötzlich ein Bestseller wird oder ein anderer Roman schlechter läuft, als es in den USA der Fall war. Es kann an 1000 Dingen liegen: das Cover, die Wahrnemung des Buchhandels, die Empfehlungen der Leser, die Heldin/der Held, das Setting und und und. Man versucht natürlich, das im Vorfeld einzuschätzen, aber um wirklich richtig zu liegen, braucht man vermutlich einfach nur ein sehr feines Gespür für die Leser und ihre Vorlieben/Wünsche. Und etwas Glück.

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