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5. August 2015

Kino-Tipp: Mission Impossible – Rogue Nation

Category: Filme/Serien,Rezensionen – Darkstar – 12:00

Am kommenden Donnerstag kommt Mission Impossible – Rogue Nation, der mittlerweile fünfte Film um Ausnahme-Agent Ethan Hunt, in die deutschen Kinos.

Gastrezensent Thomas Raemy hat den Streifen bereits gesehen und verrät heute, aus welchen Gründen der Gang ins Kino lohnt:

MI Header
Story / Synopsis:

Ethan Hunts (Tom Cruise) neueste Mission erweist sich als die unmöglichste seiner Karriere als Geheimagent – zumindest bisher: Nachdem das Pentagon die IMF aufgelöst hat, ist er ohne Unterstützung dem geheimnisvollen Syndikat auf der Spur. Die Gerüchte um eine Untergrundorganisation aus hoch qualifizierten Spezialagenten haben sich als wahr erwiesen.

Deren Ziel: Die Ex-Mitglieder

der IMF auszulöschen und durch skrupellose Anschläge eine neue Weltordnung zu schaffen. Um die terroristische Organisation aufzuhalten, muss Hunt sein Team versammeln. Hilfe bietet auch die geheimnisvolle Agentin Ilsa Faust (Rebecca Ferguson) an – doch als wie zuverlässig wird sie sich für Ethan erweisen?

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Kritik:

Ganz egal was man von ihm als Person halten mag, man muss es Tom Cruise einfach lassen: Er ist ein richtiger Teufelskerl! Es gibt einen guten Grund, wieso der 53-jährige Hollywood-Superstar auf eine Karriere zurückblicken kann, die bereits drei Jahrzehnte anhält, denn auch in seinem neuesten Film ‚Mission: Impossible – Rogue Nation‘, der im deutschsprachigen Raum am 6. August in den Kinos startet, geht der Schauspieler in die Vollen und legt sich so richtig ins Zeug. Bereits in der Eröffnungssequenz des Films von Regisseur Christopher McQuarrie, nach ‚Jack Reacher‘ die zweite Zusammenarbeit mit Cruise, versucht man die vier Vorgänger rein actionmäßig zu toppen – und schafft das auch tatsächlich mit einer waghalsigen und komplett real (!) gedrehten Szene, bei der Tom Cruise sich an der Außentür eines abhebenden A400M Airbus festkrallt.

Der perfekte Ausgangspunkt für einen Film, der genau weiß, was er ist und sein will: ein Action-Feuerwerk in bester Hollywood-Manier, bei dem man das Publikum mit einer Mischung aus rasanter Action, viel Spannung und ebenso viel Humor bei Laune hält.

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Der mittlerweile fünfte Teil der ‚Mission: Impossible‘-Filmreihe punktet dabei mit Dreh-Locations, die sogar einen James Bond vor Neid erblassen lassen: Russland, Wien, Casablanca und London dienen als Kulisse für einen Film, der praktisch alles zu bieten hat, was man sich als Action-Fan wünscht. Und wenn Ausnahme-Agent Ethan Hunt nicht nur in der Wiener Staatsoper für Nervenkitzel sorgt, sondern einen Unterwasser-Einbruch in ein marokkanisches Elektrizitäts-Werk zu einer der spannendsten Sequenzen des diesjährigen Kino-Jahres macht, dann weiß man, dass man es hier mit einem in jeder Hinsicht grandiosem Spektakel zu tun hat. Dass die Story an und für sich nicht allzu viel Neues bietet und Ethan Hunt schon wieder seine Loyalität unter Beweis stellen muss, sind winzige Mankos an einem zwar maßlos übertriebenen, aber toll inszeniertem Film.

Auch über das gemächlichere, in London spielende letzte Drittel kann man getrost hinwegsehen, denn auch wenn die Motorrad-Verfolgungs-Szene in Marokko das letzte große Action-Setpiece darstellt, kommt die Spannung nie zu kurz – im Gegenteil: Zum Ende hin beruft man sich stärker auf die Agenten-Herkunft der auf der gleichnamigen TV-Serie basierenden Filmreihe und gibt Cruise & Co. auch darstellerisch etwas mehr Entfaltungsmöglichkeiten. Überhaupt hat der Film den Vorteil, nebst Cruise über eine namhafte Darsteller-Riege zu verfügen. Während bekannten Gesichtern mehr Spielraum zur Verfügung gestellt wird, Simon Pegg mehr zur Handlung beiträgt und die meisten Lacher auf seiner Seite hat, sind es Neuzugänge wie die charismatische Rebecca Ferguson („The White Queen„) als undurchsichtige Doppelagentin Ilsa Faust, die für Furore sorgen.

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Interessanterweise läuft Cruise, trotz vollem Körpereinsatz, stellenweise fast Gefahr, von Ferguson (in einer Rolle, die sie zum Star machen könnte), Pegg und Sean Harris (als zwar etwas blasser, aber dennoch furchteinflößender Bösewicht) an die Wand gespielt zu werden. Das stellt jedoch alles andere als einen Negativpunkt dar, denn gerade das kreative Ende des Films lässt den Gesamteindruck umso besser ausfallen. Ein Film, der lobenswerterweise auf möglichst wenig CGI-Effekte setzt und die Spannung nur schon damit steigern kann, weil man weiß, dass Cruise einmal mehr seine eigenen Stunts durchgeführt hat, die kaum halsbrecherischer sein könnten – und auch sonst einen hervorragenden Genre-Mix zu bieten hat. Wer sich 130 Minuten von A-Z bestens unterhalten lassen möchte, liegt bei ‚Mission: Impossible – Rogue Nation‘ goldrichtig!

Die Wertung: 4 von 5 Sternen

Im Verleih von Paramount Pictures Germany GmbH, Rezension von Thomas Raemy.

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