Darkstars Fantasy News


26. September 2015

Von Blogger zu Blogger: Fantastische Bücherwelt

Category: Interviews – Darkstar – 14:00

WeltennebelIch mag komplexe Geschichten, die mein Herz und meinen Verstand beschäftigen und mich einfangen.

In meiner Rubrik “Von Blogger zu Blogger” unterhalte ich mich mit anderen Bloggern aus dem phantastischen Bereich über Lieblingsbücher, das Bloggen und andere damit verwandte Themen.

Heute beantwortet Marny von der Fantastischen Bücherwelt meine Fragen. Marny begann mit dem Bloggen ungefähr zeitgleich mit mir, und fast ebenso lang folge ich ihrem Blog schon. Umso mehr hab ich mich gefreut, nicht nur auf der Fantastischen Bücherwelt, sondern auch hier im Interview ein paar neue Lese-Anregungen bekommen zu haben. Ich hoffe, euch geht’s genau so.

Interview mit Marny von Fantastische Bücherwelt

Liebe Marny, seit wann bloggst Du und was findet man auf Deinem Blog?

Ich blogge seit dem 12. April 2008 und mit der Zeit hat sich auch inhaltlich einiges verändert.

Anfangs war der Blog als zentrale Ablagestelle für meine Rezensionen gedacht, es hat sich dann aber bald herausgestellt, dass ich kein reiner Rezensions-Blog sein möchte. Ich mag die Abwechslung, daher finden sich dort auch Interviews, Lesungsberichte, Neuzugänge, etwas privater gefärbte Beiträge (z.B. über meine Themen/Lesevorlieben oder zu Dingen, die mich zum Nachdenken gebracht haben), Neuentdeckungen, Blogtouren und verschiedene lose Reihen bzw. Aktionen.

Zuletzt habe ich mit Unterseiten zu Autoren begonnen, die ich zu meinen Favoriten zähle und auf eine etwas persönlichere Art vorstelle. Das wird wohl ein Langzeit-Projekt. :-)

Du beschäftigst Dich vor allem mit deutscher Fantasy, richtig?

Überwiegend ja, daran hängt einfach mein Herzblut. Ich finde nämlich nicht, dass unsere Autoren sich hinter den ausländischen zu verstecken brauchen. Ich lese Bücher von kleinen und großen Verlagen, aber auch von Self-Publishern (und bin ein Teil des Qindie-Netzwerks, einem Label für handwerklich gut gemachte Indie-Bücher). Der Inhalt muss mich reizen und die Leseprobe überzeugen, ich richte mich da einzig nach meinem Geschmack. Das Ergebnis ist eine abwechslungsreiche Mischung mit nur wenigen Fehlgriffen – und viele eher unbekannte Bücher.

Die meisten meiner Versuche, selbst etwas zu schreiben, finden sich auch auf dem Blog, das sind aber eher kleine Schnipsel. Nur meinen ersten richtig ernsthaften Versuch, eine Kurzgeschichte zu schreiben, habe ich weggesperrt. Aber da ruft und winkt ein anderes Schreibprojekt – wenn ich meine Unsicherheit und das Problem mit der Zeit überliste, findet sich dazu vielleicht auch der eine oder andere Beitrag auf dem Blog.

Welches Phantastik-Buch, das du im letzten halben Jahr gelesen hast, war dein persönlicher Favorit?

Uuuh, sowas fällt mir immer schwer, einfach weil es so viele wirklich tolle Bücher gibt, die mich berühren und beeindrucken. Ich habe mich aber entschieden, für „Tod dem Zaren (Boris & Olga 1)“ von Selma J. Spieweg.

Boris und OlgaDie Reihe gehört mit zum Steampunk-Krimi-Universum von Clockwork Cologne, in dem auch Bücher zu Guy Lacroix (von Simone Keil) und Magnus (von Susanne Gerdom) erschienen sind. „Tod dem Zaren“ spielt 1898 in Russland und erzählt, wie ein treuer Soldat, der seinem Dienst für den Zaren sogar einen Teil seiner Menschlichkeit opfert, und eine 12-jährigen Diebin und Revolutionärin zu einem ungewöhnlichen Team werden. Die erschaffene Welt hat mich sehr fasziniert – diese Mischung aus Realität und Phantasie, in der Mechanik sich manchmal wie Magie anfühlt. Es ist eine vielschichtige Geschichte mit einer dichten Atmosphäre, vielen Überraschungen und rätselhaften Ereignissen, die bei mir intensive Bilder und Emotionen hinterlassen hat. Außerdem hat mich Boris’ Entwicklung sehr beeindruckt …

Und welches Phantastik-Buch, das Du im letzten halben Jahr gelesen hast, hättest Du Dir rückblickend lieber gespart?

Wen das Meer ruft“ von Kim Henry. Ein Usedom-Roman, in dem es auch um Legenden und ein altes Haus geht. Ich fand es recht spannend, aber mich haben zu viele Dinge gestört. Das wurde auf jeder Seite deutlicher und zeitweise hat mich das wirklich genervt. Es kamen kaum Emotionen bei mir an, dadurch konnte ich mit den Figuren auch nicht mitfiebern und die Geschichte wirkte sehr distanziert auf mich. Ich fühlte nicht einmal das Meer! Schrecklich.

Weitergelesen habe ich vor allem, weil ich mir ein wenig mehr zu den Legenden um Vineta erhoffte bzw. einen größeren Bezug dazu. Leider vergebens, denn das kam nur am Rande vor. Es war also eins der Bücher, bei dem sich das Durchhalten nicht gelohnt hat.

Welches noch unveröffentlichte Buch erwartest du sehnlichst?

Da muss ich jetzt aber zwei nennen! Am 14. September erscheint „Das Lied der Elfen“ von Aileen P. Roberts, der abschließende Band der Weltenmagie-Trilogie. [Anmerkung Darkstar: Das Interview wurde bereits vor einigen Wochen geführt.] Bisher mochte ich alle Geschichten der Autorin, die ich gelesen habe, aber die beiden Reihen um Albany (Weltennebel und Weltenmagie) haben es mir besonders angetan. Es fühlt sich fast wie nach-Hause-kommen an, wenn ich wieder in diese Welt versinken darf, was sicherlich auch an den vielen tollen Figuren liegt. Dummerweise werden die ja gerne mal abgemurkst, darum bin ich ja auch so gespannt, wie es weitergeht und was nun mit Kayne wird. Und mit den Welten.

Himmel in FlammenDas zweite sehnlichst erwartete Buch ist ebenfalls der Abschluss einer Reihe: „Himmel in Flammen (Drachenelfen 5)“ von Bernhard Hennen erscheint am 12. Oktober.

Ich bin extrem gespannt, wie die vielen miteinander verwobenen Fäden zu Ende geführt werden und kann mich der Faszination einfach nicht entziehen, auch wenn ich vor jedem Buch etwas Bauchgrummeln verspüre. Ich lese einfach zu emotional und schließe die in mein Herz, die nicht überleben. Vor diesem letzten Band habe ich aber nicht ganz soviel Angst, denn das Schlimmste, was man mir in dieser Reihe antun konnte, ist bereits geschehen. Ich mache mir natürlich um ein paar Figuren Sorgen, aber die Neugier und Vorfreude überwiegt deutlich.

Was war deiner Meinung nach das unpassendste und / oder hässlichste Cover 2014 / 2015 – und welches das schönste?

Das unpassendste Cover war für mich „Sommerkuss“ von Fabienne Siegmund. Möglicherweise sollte damit die Zielgruppe eingefangen werden, aber für mich kommt da keine Atmosphäre rüber, es wirkt etwas kitschig und vor allem passt es nicht zu der Geschichte, so wie ich sie empfunden habe. Was mich vielleicht besonders stört, weil ich die Geschichte liebe.

WaldesruhIch bin kein Cover-Käufer, aber für mich muss ein gutes Cover eine gewisse Ausstrahlung haben und zu dem Buch passen. Auch weil man sonst etwas ganz anderes erwartet und schnell enttäuscht werden kann.

Ein Beispiel für ein für mich sehr gelungenes Cover ist „Waldesruh“ von Anja Bagus, weil es verschiedene Elemente des Romans aufgreift und stimmungsvoll verbindet. Zu der Geschichte passend. Wenn ich das Cover sehe, ploppen in meinem Kopf nicht nur Bilder verschiedener Szenen hoch, sondern ich fühle auch die Atmosphäre, die beim Lesen bei mir ankam.

Gibt es einen Fantasy-Roman, der bereits älter ist und momentan nicht unbedingt überall im Buchhandel ausliegt, den man deiner Meinung nach aber trotzdem mal gelesen haben sollte?

Da musste ich jetzt sofort an das märchenhafte „Die vergessenen Tiere von Eld“ von Patricia A. McKillip denken, das es aber leider nur noch gebraucht zu kaufen gibt: Die Zauberin Sybel misstraut den Menschen und lebt fernab der Menschenwelt unter einer Kristallkuppel hoch über den Bergen. Sie wird von den magischen Tieren, die sie gerufen hat, beschützt – beispielsweise von dem schwarzen Schwan von Tirlith oder dem singenden Eber Cyrin. Eines Tages nimmt sie einen Knaben, der in Todesgefahr schwebt, bei sich auf und verstrickt sich bald in menschliche Intrigen, Verrat und Rache …

Noch erhältlich ist dagegen „Das Spiel des Asen“ von Ulrich Drees, erschienen in der origin-Reihe von Feder & Schwert. Es geht um drei sehr unterschiedliche Männer, die Teil eines Spiels werden, das im Konstantinopel der Kreuzfahrer seinen Anfang nahm. Mit Wesen aus der nordischen, slawischen und irischen Mythologie, die auf mich sehr real wirkten. Ungewöhnlich und spannend, allerdings auch mit einer leichten esoterischen Note.

Gibt es ein Buch, dass du schon seit Ewigkeiten lesen willst, aber bisher noch nicht dazu gekommen bist?

Das Herz der SterneSo einige! Da wäre „Das Herz der Sterne“ von Kate Forsyth, der letzte Band aus der Reihe Rhiannon’s Ride. Ich liebe die Geschichten aus Eileanan, die Vorgänger-Reihe „Der magische Schlüssel“ hat mich auch sehr geprägt.

Oder „He! Rebeck!“ von Peter S. Beagle, nachdem ich endlich „Das letzte Einhorn“ gelesen hatte und von dem Schreibstil total begeistert war, soll das mein nächstes Buch von ihm werden.

Oder „Jenseits des Karussells und „Schwingen aus Stein“ von Ju Honisch, da muss ich mich aber erstmal einer großen Spinne stellen und mich überwinden.

Die Geister des Landes“ von Judith Vogt, „Samson und die STADT des bleichen Teufels“ von Andres Dresen, „So finster, so kalt“ von Diana Menschig, „Eine irische Ballade“ von David Pawn, „Anation“ von Astrid Rauner und „Der Sommer der Vergessenen“ von René Grandjean wollte ich auch schon lange gelesen haben.

Und das ist erst der Anfang … Von meinen Lieblingsautoren-Baustellen reden wir besser gar nicht erst. Außerdem will ich ja schon seit Jahren Herr der Ringe weiterlesen. Uuups.
Aber ernsthaft, hast du etwas anderes erwartet? ;-)

Wer ist deiner Meinung nach der meist unterschätzteste Fantasy-Autor, der ein größeres Publikum wirklich verdient hätte?

Über diese Frage musste ich eine ganze Weile nachdenken, weil fast jeder Autor, dessen Bücher mich begeistern, ein größeres Publikum verdient hätte. Und das sind ja einige.

NimmerherzAm Ende war es dann aber doch ganz einfach: Erik Kellen. Ich mag den poetischen Schreibstil, der etwas in mir zum Klingen bringt und mich einfach sehr berührt. Die Geschichten sind ungewöhnlich, auch weil sie so viele Überraschungen und besondere Figuren bieten. Komplex und tiefgründig. Sie wirken unglaublich intensiv auf mich, hinterlassen großartige Bilder und Eindrücke. Sie sind nah bei mir, in meinem Herzen – mit einem ziemlich großen Einfluss. Und ich genieße die vielen Feinheiten und Details, die in den Texten stecken …

Welcher Autor ist deiner Meinung nach “DIE” Neuentdeckung 2014/2015?

Allein in 2015 habe ich schon drei Autoren neu für mich entdeckt, die mich sehr begeistern konnten. Anja Bagus hat mir mit „Waldesruh“ gezeigt, dass Steampunk und Mythen nicht nur wunderbar zusammen passen, sondern mich diese Mischung auch sehr fasziniert.

Silbernes Band“ von Monika Jaedig hat mich total begeistert, die Mischung aus Unsterblichen und Island trifft meinen Nerv und sorgt dafür, dass ich allen von isländischen Vampiren erzähle. Das sorgt natürlich für Erstaunen, weil ich es mit Vampiren ja meistens nicht so habe.

Diandra Linnemann hat mich mit „Allerseelenkinder“ und „Spiegelsee“ völlig angefixt, ich musste mich fast schon zwingen, den dritten Band nicht gleich hinterher zu lesen. Fantasy-Krimis um die staatlich geprüfte Hexe Helena, die ihr Geld damit verdient, magische Beratung und Lösungen anzubieten. Die Geschichten spielen in unserer Welt, die aber doch ganz anders ist, weil in ihr menschliche und nicht-menschliche Wesen Seite an Seite leben.

Was vermisst Du momentan in der deutschen Mainstream-Phantastik?

Für mich sieht es so aus, als ob vor allem die großen Verlage überwiegend dasselbe wollen – nämlich das, was gut läuft oder angebliche Trends bedienen soll. Sie legen fest, was läuft und was gar nicht geht. Wenn ich in Buchläden stöbere, finde ich fast nie etwas und habe oft das Gefühl, dass alles einheitlich ist. Dieselben Trends, denen hinterher gejagt wird. Dieselben Themen, weil die ja so gut laufen.

Sicher hat das seine Berechtigung, aber mir fehlt da einfach die Abwechslung! Andere Themen, weniger Liebesgeschichten mit ein wenig schmückendem oberflächlichem Phantastik-Gedöns, mehr komplexe Geschichten, die den Leser auch mal fordern. Nicht nur den sicheren Weg wählen, sondern auch originelle Ideen und Themen anbieten. Oder – als Buchhandlung – auch mal Titel von kleineren Verlagen in die Regale bzw. auf die Tische stellen.

Ein wenig ist das ja wie mit den Blogs … Die meisten Leser und Klicks gibt es, wenn du die Neuerscheinungen der großen Verlage rezensierst, gleichzeitig wird aber der Einheitsbrei bemängelt. Das kann man aber allein dadurch aufbrechen, dass auch mal ein Titel von einem kleineren Verlag rezensiert wird oder ein älteres Buch oder Self Publisher. Die Mischung macht es!

Zahlreiche Fantasy-Bücher, v. a. im Jugendbuchbereich, wurden und werden fürs Kino verfilmt. Meist mit unterschiedlichem Erfolg. Bist Du Fan von Verfilmungen oder würdest Du Dir wünschen, Hollywood & Co. würden die Finger davon lassen?

Silbernes BandIch bin Fantasy-Fan, daher habe ich generell nichts gegen Fantasy-Verfilmungen – ganz im Gegenteil. Allerdings würde ich mir wünschen, dass der Jugendbuchbereich da nicht so vorgezogen wird. Einfach weil sich das nicht so oft mit meinem Geschmack deckt. Und auch, dass angefangene Reihen komplett verfilmt werden. „Der goldene Kompass“ hatte mir sehr gefallen, ich war wirklich traurig, dass die anderen Teile nicht auch verfilmt wurden.

Wenn ich das Buch bereits kenne, muss für mich die Atmosphäre stimmen – mal klappt das und mal nicht. Andersrum geht es aber auch, denn ein gelungener Film kann dafür sorgen, dass ich das Buch lesen möchte. Manchmal verbinden sich Buch und Film auch und ergänzen sich gegenseitig, so ging es mir bei den Herr der Ringe-Verfilmungen. Ich bin nicht der größte Tolkien-Fan, weil mir die Figuren zu weit weg sind, bei den Filmen waren die dafür viel näher bei mir. Allerdings hab ich dafür das Problem, dass mich Elrond ziemlich erwischt hat, ich in den Büchern aber kaum etwas von ihm haben werde …

Hattest Du 2014/2015 einen Lieblings-Phantastik-Kinofilm?

Den letzten Teil vom Hobbit: Die Schlacht der fünf Heere! Episch und mitreißend, mit gewaltigen Bildern. Von einigen Szenen war ich total gebannt und zum Schluss bin ich dann doch wieder zur Heulsuse mutiert, aus Gründen. Und doch mit mehr Elrond als befürchtet!

Welches noch unverfilmte Fantasy-Epos würdest Du gern als qualitativ hochwertige TV-Serie schauen?

Die Elfen-Saga von Bernhard Hennen! Das sind nicht die einzigen Bücher, wo ich mir das gut vorstellen könnte, aber es wären für mich die mit der größten Komplexität und Vielfalt. Außerdem würde ich mich darüber unglaublich freuen, weil die Bücher für mich etwas Besonderes sind und ich unheimlich viel mit ihnen verbinde.

Hörbücher: Ja oder Nein?

LilithIch hab es versucht und auch einige tolle ungekürzte Hörbücher für mich entdeckt, aber ich lese einfach lieber, weil die Geschichten dann intensiver auf mich wirken. Und so „nebenher“ höre ich dann lieber Musik.

Allerdings gibt es eine Ausnahme, denn wenn ich krank bin und der Kopf zu angeschlagen ist, um zu lesen, höre ich gerne Hörbücher. Wenn ich denn daran denke. Bevorzugt die Elfen-Hörspiele, Lycidas von Christoph Marzi (ungekürzt) und nordische Mythen.

Was wünschst du dir von einem guten Fantasy-Buch?

Ich mag komplexe Geschichten, die mein Herz und meinen Verstand beschäftigen und mich einfangen. Bei denen ich spekulieren und rätseln kann. Es darf nicht oberflächlich auf mich wirken, ich mag es gern tiefer.

Figuren, die nah bei mir sind, sich entwickeln, ihre Ecken und Kanten haben. Eine gut ausgearbeitete Welt mit verschiedenen Wesen und Kulturen. Ich möchte gern überrascht werden und mit den Figuren mitfiebern.

Ich mag es gern detailreich, mit einer dichten Atmosphäre und einem Gesamtpaket, das abwechslungsreich ist und mich fasziniert. Werte wie Freundschaft und Toleranz. Ich wünsche mir, dass es so intensiv auf mich wirkt, dass es ein Teil von mir wird und Spuren hinterlässt.

Wenn Du eine Woche in einer Fantasy-Welt Deiner Wahl verbringen dürftest oder müsstest – welche wäre es und warum?

Wer die Wahl hat …

Das Lied der ElfenIch kann mich nicht so recht zwischen zwei Fantasy-Welten entscheiden, aber ich entscheide mich jetzt einfach gegen die, die vorhersehbar und damit wohl ziemlich langweilig wäre. Also würde ich Albany (Aileen P. Roberts) wählen, weil mich diese Welt sehr fasziniert, ich einige liebgewonnene Figuren treffen (zumindest hoffe ich, dass dann noch jemand lebt, den ich besuchen möchte) und sicher auch einiges lernen könnte.

Wenn ich jetzt mal mögliche Tote ausblende und im Weltenmagie-Albany lande, gäbe es möglicherweise diese Optionen: Nordhalan Löcher in den Bauch fragen. Kayne davon überzeugen, dass nicht jeder nur seinen Vater in ihm sieht und er geliebt wird. Von Lilith etwas über Heilkunst lernen. Nal’Righal beobachten, aber mich nicht trauen, ihn anzusprechen. Hochnäsigen Adeligen und überheblichen Elfen die Zunge rausstrecken. Ein paar Nebelhexen kennenlernen. Heidefeen und andere mystische Wesen betrachten – und natürlich möglichst viel von Albany sehen.

Liebe Marny, vielen Dank für das nette Gespräch! Da hast Du mir – und hoffentlich auch einigen anderen – ein paar spannende Lesetipps mit auf den Weg gegeben.

Lieben Dank für die tollen Fragen und dass du an mich gedacht hast. :-)

Auf zur „Fantastischen Bücherwelt“: hier entlang!

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1 Kommentar »

  1. „(…) komplexe Geschichten, die den Leser auch mal fordern.“
    Da bin ich sowas von bei Dir, Marny! Erik Kellen wollte ich auch schon mal probieren, vielleicht mache ich es jetzt auch wirklich :)

    Comment by Soleil — 27. September 2015 @ 11:31

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