Weil Disneys Beauty & the Beast noch immer Erfolge im Kino einfährt, stelle ich heute eine Die Schöne und das Biest-Adaption vor, die ziemlich ungewöhnlich ist.
Denn die Schöne, in die sich das “Biest” hier verliebt, ist ein Transgender-Mädchen.
Der Titel heißt schlicht Beast, stammt von Brie Spangler, und das US-Original hat es auf mehrere “Book of the Year”-Listen geschafft.
Bei ihr hat Dornröschen eine Schwester. Und während erstere, gefangen in einer Traumwelt, eigene Abenteuer erlebt, versucht die zweite verzweifelt, (more…)
Zeit, die Katze aus dem Sack zu lassen. Einige von euch wissen es ja bereits, heute möchte ich’s aber ganz offiziell auch hier verkünden:
Im Sommer diesen Jahres erscheint mein erstes Buch.
Es heißt Rosen und Knochen, erscheint im Drachenmond Verlag und wenn ihr meinen Blog regelmäßig verfolgt, wundert ihr euch sicher nicht, wenn ich euch verrate, dass es sich um eine Fairy Tale Fantasy handelt. Also um einen Fantasyroman, der mit Märchenmotiven spielt.
Worum es geht
Es geht um eine verborgene Hütte im Wald. Um den rastlosen Geist einer Hexe. Um Gespensterkinder. Und um zwei Dämonenjägerinnen, die unter den Decknamen Schneeweißchen und Rosenrot arbeiten und die den Auftrag erhalten, den spukenden Geist der Hexe unschädlich zu machen, wegen dem die Reise durch einen tiefen Wald nicht mehr sicher ist.
Es wird ziemlich düster.
Eine Testleserin hat mir geschrieben, die Geschichte habe sie die TV-Serie “Supernatural” erinnert, nur dass sie eben im Fantasy-Mittelalter spiele.
Das hat mich natürlich ziemlich gefreut, wenngleich ich Muireann und Rose, wie meine Schneeweißchen und Rosenrot eigentlich heißen, eher in der Tradition von Xena & Gabrielle oder Buffy & Willow sehe – versetzt ins phantastische Märchenreich, versteht sich. Große Fußstapfen, ich weiß. Ich bin ganz sicher kein Joss Whedon und erwähne das auch nur, um euch ein Gefühl dafür zu geben, was euch erwartet.
Über die beiden Heldinnen
Vielleicht sollte ich in diesem Zusammenhang auch noch erwähnen, dass Rosen & Knochen keine Nacherzählung des Grimmschen Märchens Schneeweißchen & Rosenrot ist.
Ihre Erlebnisse mit Zwergen und Bären liegen zu Beginn von Rosen & Knochen längst hinter ihnen. Und Schneeweißchen hat auch keinen Prinzen geheiratet, sondern sich stattdessen lieber einen Silberdolch geschnappt, um damit Jagd auf Kobolde und Trolle zu machen.
Es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht, diese Spukgeschichte zu schreiben, und ich hoffe, sie gefällt euch. Vielleicht sogar gut genug, als dass ich Muireann und Rose nochmal auf Dämonenjagd gehen lasse. Es ist nämlich nicht so, als hätte ich da nicht schon eine wage Idee in meinem Hinterkopf. Oder zwei.
Woran ich gerade schreibe
Momentan schreibe ich allerdings an etwas anderem. Dabei handelt es sich auch um eine Märchenadaption. Aber diesmal stehen keine Dämonenjägerinnen im Mittelpunkt, sondern eine junge Prinzessin. Und sie macht sich nicht auf die Suche nach einer Hexe, sondern tritt eine ganz andere Reise an: Zu einem Schloss auf einer windumtosten Klippe, in dessen Mauern ein mächtiger Spiegel darauf lauert, zum Leben erweckt zu werden.
Vor einigen Wochen hat Tanja Kinkel (Die Puppenspieler, Verführung) verraten, worum es in dem Roman geht, an dem sie gerade arbeitet.
Er trägt den Arbeitstitel GRIMMS MORDE, angelehnt an Grimms Märchen, und spielt im März 1821. Napoleons Sturz und die Befreiungskriege sind erst fünf Jahre her, und haben offene Wunden hinterlassen, berichtet Kinkel. Zwei der Hauptfiguren sind die Brüder Grimm, zwei weitere die Schwestern (more…)
“Drei fiese Wendungen sind Pflichtprogramm.” – Wie entsteht eigentlich ein Roman?
Vor ein paar Wochen ist “Funkenmagie” erschienen, ein romantischer Fantasyroman von Liane Mars.
Weil ich das Thema spannend fand (zum Inhalt gibt’s unten mehr), habe ich Liane gefragt, ob sie uns hier auf dem Blog ein bisschen was über das Buch erzählen mag.
Herausgekommen ist ein Gastartikel, in dem die Autorin offen und sympathisch aus dem Nähkästchen plaudert: (more…)
Don’t be fooled by her. She’s quite a politician. (The White Princess)
Erinnert ihr euch noch an die Mini-Serie “The White Queen” von 2013?
Schon damals habe ich gehofft, dass es eine Fortsetzung geben wird. Jetzt ist es endlich soweit!
Mitte April läuft “The White Princess” in den Staaten an. Es handelt sich um eine achtteilige Mini-Serie, die eine Generation später als “The White Queen” spielt und in deren Mittelpunkt Elizabeth of York steht.
Habt ihr sie im Trailer erkannt?
In der Serie spielen einige beliebte Schauspielerinnen mit. Darunter: Joanne Whalley (Willow), Essie Davis und Michelle Fairley.
Davis (Miss Fishers mysteriöse Mordfälle, Game of Thrones Staffel 6) spielt Elizabeth Mutter Elizabeth Woodville. Die Königinwitwe. Fairley (Catelyn aus Game of Thrones) verkörpert deren Gegenspielerin Margaret Beauford.
Die Serie basiert auf dem gleichnamigen Roman von Philippa Gregory.
Auf der Leipziger Buchmesse hat auch Droemer Knaur bereits einen Ausblick auf kommende Bücher gegeben – und ein Roman, der bei mir ein besonders großes Interesse geweckt hat, ist Thomas Finns neuer Thriller “Lost Souls” – denn der spielt mit den Motiven des Rattenfängers von Hameln.
Im Mittelpunkt steht erneut Ben, der Drachenflüsterer, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die majestätischen Geschöpfe vor der Verfolgung durch die Drachenritter zu schützen. (more…)
Alle Kinder sollten Bücher haben, die ihnen ihre eigenen Erfahrungen und Identitäten authentisch wiederspiegeln …
Anlässlich der deutschen Erstveröffentlichung von Holly Blacks neuem Feenroman “Der Prinz der Elfen” hat Random House ein Interview mit der amerikanischen Autorin geführt.
Unter anderem spricht Black über Diversität und die Repräsentation von LGBTQ-Figuren in Young Adult-Romanen:
“Ich halte die Repräsentation von Diversität für extrem wichtig.
In der vergangenen Nacht ging WENN DRACHEN FLIEGEN online, eine ebook-Anthologie der Autoren des Drachenmond Verlags – und natürlich von Alex K., der ein wunderbares Cover gestaltet hat.
Darin gibt es ein Wiedersehen mit Val und Alain, zwei Figuren aus meiner Kurzgeschichte Der Fluch der wahren Liebe (weiter unten mehr).
Christelle Zaurrini hat es wunderschön auf den Punkt gebracht: „Weil wir mehr als nur Kollegen sind. Weil wir eine Familie sind, wollen (more…)